NIGERIA

Ein Dach für eine Kirche

Mit dem Bau des neuen Dachs wurde bereits begonnen.

Mit dem Bau des neuen Dachs wurde bereits begonnen.

In Okugbe-Okpella im Südwesten Nigerias wurde 1990 eine neue Pfarrei gegründet, der neun Außenstationen angehören. Einige sind weit davon entfernt.

Bei Gründung der Pfarrei gab es kein Geld, vielerorts keine Straßen, keine Transport- und Kommunikationsmittel, die Menschen pflegten noch heidnische Vorstellungen und die gesundheitliche Situation war schlecht.

Inzwischen hat sich durch die Präsenz der Kirche zwar Vieles geändert, dennoch sehen sich die Gläubigen nach einer eigenen Pfarrkirche. Seit Jahren sparen sie dafür. Die Menschen in der Region sind arm und ihre Felderträge klein.

Trotz ihrer Armut werfen sie im Gottesdienst am Sonntag etwas in den Klingelbeutel; zur Erntezeit geben die Familien sogar einen Teil der Feldfrüchte. Auch die Menschen, die in den Städten arbeiten und nur zu den Feiertagen heimkommen, um ihre Familien zu besuchen, spenden für die Kirche.

Sie beten auch darum, dass ihre Kirche endlich fertig wird. Für diesen Zweck hat der Bischof sogar ein Gebet approbiert, in dem es heißt: „Wir glauben fest daran, dass du, o Herr, unsere Gebete erhören wirst, damit wir in unserer Mitte ein würdiges Haus errichten, in dem wir dich anbeten können.“

Die Kirche in Okugbe-Okpella.

Die Kirche in Okugbe-Okpella.

Dank der vielen Opfer, die die Gläubigen gebracht haben, stehen die Mauern der neuen Kirche bereits, aber die Mittel reichen nicht aus, um das Dach zu bauen. Wird das Dach jedoch nicht gebaut, ist die Bausubstanz durch die heftigen Regenfälle in der Regenzeit gefährdet. Dann war alles umsonst.

Pfarrer Lawrence Nwaneri schreibt: „Ich bezeuge, dass ohne Ihre Hilfe der schöne Traum, eine Kirche für die Feier der Sakramente zu haben, komplett zunichte gemacht wird.“

KIRCHE IN NOT hat versprochen, mit 15.000 Euro beim Bau des Daches zu helfen, damit die Mühen und Opfer der Gläubigen in Okugbe-Okpella nicht vergeblich waren.

KIN / S. Stein