REPUBLIK KONGO

Ausbildungshilfe für Seminaristen

Priesterweihe im Bistum Impfondo.

Priesterweihe im Bistum Impfondo.

Immer wieder hört man die erfreuliche Nachricht, dass die Zahl der Priester in Afrika steigt. Zugleich steigt aber auch die Zahl der Gläubigen, und so herrscht in manchen Gebieten dennoch Priestermangel. So ist es beispielsweise in der Republik Kongo.

Das Land ist flächenmäßig fast so groß wie Deutschland, hat aber nur 4,5 Millionen Einwohner. Von ihnen sind etwa 2,5 Millionen katholisch. Die Gläubigen werden jedoch nur von knapp über 400 Diözesan- und Ordenspriestern betreut.

Auch in der Diözese Impfondo im Nordosten des Landes ist der Priestermangel zu spüren. Nach Angaben des Päpstlichen Jahrbuches kommen in der Diözese elf Diözesan- und fünf Ordenspriester auf 80 000 Katholiken.

Bischof Jean Gardin mit Priestern aus der Diözese Impfondo.

Bischof Jean Gardin mit Priestern aus der Diözese Impfondo.

So ist Bischof Jean Gardin froh, dass sich zurzeit acht junge Männer aus seiner Diözese auf die Priesterweihe vorbereiten. Die Kosten für ihre Ausbildung sind für ihn aber nicht immer leicht, und so hat er sich auch in diesem Jahr wieder vertrauensvoll an unser Hilfswerk gewandt.

Bischof Gardin ist dankbar, dass unsere Wohltäter die Ausbildung der angehenden Priester in seiner Diözese regelmäßig unterstützen. Er schreibt uns: „Wir danken Gott und versichern Ihnen unserer Gebet. Möge Gott Ihr Werk und die Wohltäter segnen, die dabei helfen, dass der Glaube an Jesus, den Retter der Welt, verbreitet wird.“

Auch in diesem Jahr enttäuschen wir ihn nicht und helfen mit 6.000 Euro.

KIN / S. Stein