IRAK

Unterstützung für die Katechese in Bagdad

Kinder aus Bagdad bei einem gemeinsamen Gebet.

Kinder aus Bagdad bei einem gemeinsamen Gebet.

Ganz gleich, wie schwierig die Lebensumstände in Bagdad seit 2003 auch sein mögen: Die Kirche bemüht sich mit allen Mitteln, die Katechese ebenso wie die sonstige Kinder- und Jugendarbeit aufrechtzuerhalten. Gerade jetzt möchte sie im Kontakt stehen mit der Weltkirche.

Und das ist sie auch, wenn sie der kommenden Generation die Glaubenslehre vermittelt. Einer Generation die hoffentlich in der Zukunft ihren Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben aller Religionen im Irak leisten kann.

An jedem Freitag (dem „muslimischen Sonntag“) bieten die Kirchen Religionsunterricht an. Allein 20 größere und kleinere chaldäische Gemeinden organisieren solchen Unterricht. Zum Teil liegen die Gemeinden in den gefährlichsten Teilen der Stadt – obgleich man sagen muss, dass man bei der instabilen Lage zurzeit immer und überall in Bagdad gefährdet ist.

Um die Gefahr zu reduzieren, ist es notwendig, dass Kinder und Katecheten sicher mit Bussen von Zuhause abgeholt, in eines der acht größeren und der neun kleineren Zentren gebracht und später wieder heimgefahren werden. Allein der Betrieb von einem Bus kostet monatlich zwischen 150 und 300 US-Dollar, je nach Größe. Da kommen in einem Jahr allein 45.000 US-Dollar an Transportkosten auf die Gemeinden zu.

Aus Sicherheitsgründen werden Kinder mit Bussen zu den Katechesen gefahren.

Aus Sicherheitsgründen werden Kinder mit Bussen zu den Katechesen gefahren.

Aber auch die Lehrmaterialien und Bücher gibt es nicht umsonst. Hier rechnen die Gemeinden mit Unkosten von jährlich etwa 5.000 US-Dollar.

Gerade in der jetzigen Situation brauchen die Christen im Irak jede mögliche Hilfe, die wir ihnen geben können, damit sie in ihrer Heimat bleiben und ihren Glauben leben können. Wir haben deshalb gern 38.000 Euro zugesagt und hoffen auf Ihre Unterstützung.

Schlagworte:
Bagdad · Chaldäer · Irak · Katechese · Schule · Terrorismus
KIN / S. Stein