KENIA

Fahrzeug für die Pfarreiarbeit

Das bisherige Fahrzeug des Gemeindepfarrers.

Das bisherige Fahrzeug des Gemeindepfarrers.

Die Pfarrei „Christkönig” in Mbara ist eine von 28 Gemeinden in der Diözese Kitale. Sie liegt recht isoliert. Es gibt nur Pisten, keine richtig ausgebauten Straßen. Bei schlechter Witterung ist ein sicheres Fortkommen unmöglich. Die Infrastruktur in Mbara ist mangelhaft.

Das kennt der Gemeindepfarrer Pater Bertrand W. Kundu nur zu gut. „Es gibt keine Gesundheitsvorsorge, kein Kommunikationsnetzwerk, keine Straßen oder Elektrizität. Alle Dorfbewohner verlassen sich in ihren Grundbedürfnissen auf den Priester. Ich brauche vier Stunden bis in das Dorf. Nur ein Auto mit Vierradantrieb kann die steile Anfahrt bezwingen“, schreibt er.

Zurzeit fährt der Priester einen in die Jahre gekommenen japanischen Kleinwagen. Es ist das einzige Auto weit und breit. Mbara hat 15 000 Einwohner. Keiner von ihnen hat ein Auto. Die 2000 Katholiken im Ort feiern nur alle drei Monate eine Eucharistiefeier, weil es für Pater Bertrand so schwierig ist, zu ihnen zu kommen.

So können Straßen in Kenia aussehen.

So können Straßen in Kenia aussehen.

Der Pfarrer engagiert sich auch für die Friedensarbeit der Katholischen Kirche in Kenia, die ein Netzwerk mit anderen grenznahen Pfarreien in Uganda, Sudan und Äthiopien gebildet hat.

KIRCHE IN NOT möchte Pater Bertrand mit 23.000 Euro bei der Anschaffung eines robusten Autos helfen. Bitte helfen Sie mit.

Schlagworte:
Armut · Fahrzeughilfe · Kenia · Mbara
KIN / S. Stein