PHILIPPINEN

Renovierung eines Klosters

Ordensschwestern von den Philippinen.

Ordensschwestern von den Philippinen.

Inmitten der Hügellandschaft von Davao auf der Insel Mindanao liegt das Kloster der „Benediktinerinnen des Eucharistischen Königs”. Es ist „Unserer Lieben Frau, der Friedenskönigin” geweiht und wird von vielen Menschen aufgesucht, die an Exerzitien und Einkehrtagen teilnehmen.

Damit es für diese weiterhin ein Ort des Friedens bleibt, möchten die Schwestern das Gästehaus renovieren und es so vor Einbrüchen, Feuer und Termiten sichern.

Im Kloster wohnen 31 Schwestern und vier Novizinnen. Als kontemplativer Orden verwenden sie die meiste Zeit des Tages auf das Gebet. Sie sind ein Segen für ihre Umgebung, denn sie besuchen die armen und alten Leute, um die sich keiner kümmert. Sie teilen ihr Essen täglich mit mittellosen Familien und helfen auch anderen Benediktinerklöstern weltweit, indem sie Schwestern als Helfer entsenden.

Das älteste Gebäude auf dem Klosterkomplex ist 1984 erbaut worden. Dort befinden sich unter anderem die Schlafräume der Novizinnen, die Kerzen- und Nähwerkstatt und Lagerräume. Die gesamte Fassade des oberen Stockwerks besteht aus Holz und ist somit stark feuergefährdet.

Gruppenfoto der Schwestern.

Gruppenfoto der Schwestern.

Schwester Maria Columba Salinas erzählt, dass neulich ein Feuer in der Kerzenwerkstatt ausgebrochen sei, das Feuer aber gelöscht werden konnte. Dieses Ereignis rüttelte die Rektorin wach. Schon länger war ihr klar, dass das Gebäude sicherer gemacht werden musste. Bereits dreimal ist eingebrochen worden. Die Einbrecher konnten leicht durch die Fenster hereingekommen.

Ein weiteres ernsthaftes Problem sind Termiten, die das Holz nach und nach abtragen. „Das Kokosholz wurde mit gebrauchtem Rohöl bemalt, um es vor Termiten zu schützen. Aber in den letzten 30 Jahren haben sie schon viel beschädigt“, erzählt die Rektorin, die unser Hilfswerk um Hilfe für die Renovierungsarbeiten bittet.

Um die Kosten möglichst niedrig zu halten, soll das Gebäude in drei Bauetappen renoviert werden. KIRCHE IN NOT möchte mit 20.000 Euro zur Renovierung des Klosters beitragen.

KIN / S. Stein