INDIEN

Existenzhilfe durch Mess-Stipendien

Bei einem Gebet im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh.

Bei einem Gebet im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh.

Messintentionen sind weit mehr als eine Bitte. Sie sind nicht nur für die verstorbene Person ein Segen, sondern auch für die Priester in armen Ländern. Oft sichern sie den Lebensunterhalt eines Priesters, ohne sie wäre vielerorts eine Pastoralarbeit gar nicht möglich.

Alle 25 Sekunden wird weltweit eine Messe in der Intention eines Wohltäters gelesen. Derzeit helfen Sie jedem zehnten Priester auf der Welt. Und alle hoffen auf Ihre weitere Unterstützung.

Im südöstlichen Bundesstaat Andhra Pradesh in Indien haben Sie 36 Priester mit Gregorianischen Messen unterstützt und damit wesentlich zu ihrem Lebensunterhalt beigetragen. Pater Benedict Kandathiparambil kann nur dank dieser Messintentionen die 18 Dörfer seines Seelsorgebereichs betreuen. Seine sehr große Gemeinde verlangt seine volle Hingabe.

„Ein Priester hilft mir bei meinen Aufgaben. An Sonntagen feiert jeder von uns mehrere Messen. Ich weiß, dass wir das eigentlich nicht dürfen, aber der Bedarf ist so groß. Obwohl es viel Arbeit ist, sind wir voller Freude, dass wir das Evangelium verkünden können“, schreibt er.

Die Gemeinde feiert im Freien einen Gottesdienst.

Die Gemeinde feiert im Freien einen Gottesdienst.

Der Priester ergänzt: „Ich kann ihnen nicht sagen, wie sehr die Mess-Stipendien uns helfen. Unsere Leute sind arm und sie können uns nicht viel zum Lebensunterhalt geben. Deshalb sind die Mess-Stipendien die einzige Unterstützung. Ich möchte mich sehr herzlich bei allen bedanken, die meine Mission durch ihre Opfer unterstützt haben. Ich denke in meinen täglichen Messfeiern an sie. Es ist die einzige Möglichkeit, um Ihnen meine Dankbarkeit zu zeigen.“

Auch Pater John in der Erzdiözese Imphal im äußersten Nordosten Indiens könnte ohne Ihre Mess-Stipendien nicht überleben. Er schreibt: „Wir haben 19 sehr ländliche Dörfer. Die Menschen sind einfache Farmer, die sich kaum selbst ernähren können. Ihre großzügige Unterstützung für die Priester in der Erzdiözese ist ein Segen. Möge Gott Sie belohnen!“

Mit ihm hoffen 148 Priester auf Mess-Stipendien. KIRCHE IN NOT möchte jeden Priester mit 65 Euro (insgesamt 9.720 Euro) unterstützen und ihnen ermöglichen, dass sie sich auch weiterhin für ihre Gemeinden und die Menschen in ihrer Umgebung einsetzen können.

KIN / S. Stein