TANSANIA

Ausbildungshilfe für Seminaristen

Seminaristen in Tansania.

Seminaristen in Tansania.

In der Erzdiözese Tabora warten 35 Seminaristen auf Ihre Unterstützung, ohne die sie nicht weiterstudieren und eines Tages zum Priester geweiht werden können.

Tabora ist eine von fünf Erzdiözesen in Tansania, gegründet im Jahr 1953 von Weißen Vätern, die sich seit 1878 in diesem Gebiet aufhielten. Die Erzdiözese hat 23 Gemeinden und 51 Priester, zu wenige findet Pater Kibobera Makona, der Zuständige für die Berufungspastoral.

„Von den über zwei Millionen Einwohnern in der Erzdiözese sind 450 000 katholisch. Die Mehrheit ist muslimisch. Der Mangel an Priestern ist der Grund für die wenigen Gemeinden. Manche Pfarreien mussten schon deshalb geschlossen werden. Wir haben viel zu tun und brauchen Priester“, betont der Pater. Umso mehr freut er sich über jeden zum Priestertum Berufenen, der sich für die Ausbildung entscheidet.

Die zurzeit 35 Großseminaristen bedürfen jedoch externer Hilfe, denn die Lebenshaltungskosten in Tansania sind gestiegen. Die Erzdiözese kann nicht für die Ausbildung aufkommen, die in Tansania insgesamt neun Jahre lang dauert. Im ersten Jahr arbeiten die Priesteramtskandidaten in der Erzdiözese, es folgen drei Jahre Philosophie-, vier Jahre Theologiestudium und ein pastorales Jahr.

Seminaristen aus Tabora in Tansania.

Seminaristen aus Tabora in Tansania.

13 Seminaristen befinden sich gerade in ihrem Philosophiestudium, 20 im Theologiestudium, zwei Seminaristen haben ihr pastorales Jahr abgeschlossen und wurden zum Diakon geweiht.

KIRCHE IN NOT hat 12.250 Euro versprochen: Die Summe garantiert Unterhalt und Ausbildung der Seminaristen für ein Jahr! In dieser Zeit werden voraussichtlich 14 Männer zum Priester geweiht.

„Während die Erzdiözese nach Wegen für die Finanzierung der zukünftigen Priester sucht, appellieren wir an Ihre Großzügigkeit, die uns hilft, die Seminaristen zu fördern und auszubilden“, schreibt Erzbischof Paul Ruzoka. Mit Ihrer Hilfe gelingt es!

KIN / S. Stein