BRASILIEN

Hilfe für den Ausbau des Noviziates

Eine Ordensschwester aus Brasilien mit einem Kind auf dem Arm.

Eine Ordensschwester aus Brasilien mit einem Kind auf dem Arm.

Mehr als 700 000 Ordensschwestern leben in aller Welt Tag für Tag ihr Jawort, das sie Gott gegeben haben. Sie haben alles verlassen, um ihm zu folgen, der sie gerufen hat.

Während in der westlichen Welt viele Klöster wegen Überalterung und Mangel an Berufungen schließen müssen, nimmt in anderen Teilen der Welt die Zahl der jungen Menschen zu, die dem Ruf Gottes folgen. In Asien, Afrika und Teilen Lateinamerikas schenken zahlreiche junge Mädchen Gott ihr Leben.

Die junge Kongregation der „Dienerinnen des Herrn und der Heiligen Jungfrau von Matará“ erfreut sich zahlreicher junger Berufungen. Sie wurde 1989 in Argentinien gegründet und zählt heute bereits mehr als 1000 Schwestern an, die in mehr als 30 Ländern auf allen fünf Kontinenten ihren Dienst tun. Die immer zahlreicher werdenden Berufungen werden in 26 Häusern ausgebildet.

Auch in Brasilien schließen sich immer mehr junge Frauen der Kongregation an. Es ist eine erfreuliche Nachricht, dass ihr Ausbildungshaus in Sao Paulo aus allen Nähten platzt.

Beim Einkleiden der Novizinnen.

Beim Einkleiden der Novizinnen.

Diese Tatsache stellt die Kongregation jedoch auch vor eine große Herausforderung, denn sie muss einen neuen Gebäudetrakt anbauen, um die jungen Frauen unterbringen und unterrichten zu können. Diese Baumaßnahme kostet natürlich Geld, aber die Kongregation, deren Schwestern den Armen dienen und selbst ein Leben in größter Einfachheit führen, haben die Mittel dafür nicht.

KIRCHE IN NOT hat 14.600 Euro versprochen, um neue Räumlichkeiten für das Ausbildungshaus der blühenden jungen Kongregation zu schaffen.

2.Apr 2015 14:20 · aktualisiert: 2.Apr 2015 14:23
KIN / S. Stein