UKRAINE

Fenster für Katecheseräume

Gottesdienst in der Gemeinde St. Cyril und Methodius.

Gottesdienst in der Gemeinde St. Cyril und Methodius.

Die Pfarrei „St. Cyrill und Methodius“ in Krychiwzi wurde im Jahr 2004 gegründet. Sie wird von Patres aus dem „Institut des Fleischgewordenen Wortes” geleitet. Auf dem Gelände der Pfarrei hatten Schwestern dieses Instituts bereits seit dem Jahr 2000 ihr Noviziatshaus.

Die Gemeinschaft, die 1984 in Argentinien gegründet wurde, erfreut sich in der Ukraine zahlreicher Berufungen. Sie ist biritual, das heißt, die Gottesdienste werden im lateinischen und im byzantinischen Ritus gefeiert. Die Pfarrkirche wurde erst 2013 eingeweiht.

Die Gemeinschaft ist sehr aktiv in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zugleich hat sie auch eine sogenannte „Glaubensschule” organisiert, das heißt eine Katechese für Erwachsene. Denn die atheistische Erziehung zu Sowjetzeiten hat dazu geführt, dass mehrere Generationen aufgewachsen sind, ohne den Glauben zu kennen. Viele Eltern können die Fragen ihrer Kinder nicht beantworten.

Manche sagen: „Wie soll ich meine Kinder das Beten lehren, wenn ich selbst das Vaterunser erst gerade aus dem Fernsehen gelernt habe?“ Aber der Wunsch, mehr über Gott zu erfahren, ist bei vielen stark ausgeprägt. Diesem Bedürfnis kommen die Patres und die Schwestern vom „Fleischgewordenen Wort“ mit ihren katechetischen Angeboten entgegen.

Spielenachmittag für Kinder in der Pfarrei.

Spielenachmittag für Kinder in der Pfarrei.

Nun fehlen aber die Räumlichkeiten, in denen die Katechese stattfinden kann. Es wurde mit dem Bau eines Pfarrzentrums begonnen. 200 Familien werden von dem Bau profitieren. KIRCHE IN NOT hilft mit 7.000 Euro beim Einbau der Fenster.

Erzbischof Wolodimir Wijtischin von Iwano-Frankiwsk hat uns das Projekt wärmstens ans Herz gelegt und hat zugleich  für alles gedankt, was die Wohltäter von KIRCHE IN NOT bereits in der Vergangenheit für seine Eparchie getan haben: „Wir bedanken uns bei Ihnen ganz herzlich für Ihre Solidarität und die großzügige Hilfe, die wir ständig spüren dürfen.

Wir danken Ihnen für Ihre große Leistung beim Aufbau der Katholischen Kirche und beten täglich in Ihren Anliegen. Unser Gebet ist ein kleines Zeichen unserer tiefen Dankbarkeit.”

KIN / S. Stein