INDIEN

Bau eines Mehrzwecksaals für eine Pfarrei

Kinder aus Ambadochar.

Kinder aus Ambadochar.

Die Pfarrei von Ambadochar liegt 91 Kilometer von der Stadt Khandwa entfernt im Bundesstaat Madhya Pradesh im Zentrum Indiens.

Es ist eine weit abgelegene Dorfpfarrei mit rund 200 katholischen Familien, die von „Steyler Missionaren“ betreut werden. Die Menschen, die hier leben, gehören ethnischen Minderheiten an, die sich als „Adivasi“ („Ureinwohner“) bezeichnen.

Die katholische Gemeinde wächst rasch, und es wird dringend ein Raum benötigt, in dem die heilige Messe und andere Gottesdienste, Gebetstreffen, Besinnungstage, Katechesen, Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Frauen und viele mehr stattfinden können. Denn das alte Lehmgebäude, das der Gemeinde zur Verfügung steht, droht jeden Moment einzustürzen und ist viel zu klein.

Frauen und Kinder in der Pfarrei Ambadochar. Hier leben etwa 200 katholische Familien.

Frauen und Kinder in der Pfarrei Ambadochar. Hier leben etwa 200 katholische Familien.

Nun soll in der Pfarrei ein Mehrzwecksaal gebaut werden, in der das Leben der Gemeinde stattfinden kann. Aber die Gläubigen sind selbst arm und können nur wenig dazu beitragen, dass ihr Traum in Erfüllung geht.

Die Hälfte der Einwohner lebt unter der Armutsgrenze und lebt von der eigenen kleinen Landwirtschaft, andere verdingen sich als Landarbeiter.

Bischof Arockia Sebastian Durairaj, Bischof des Bistums Khandwa, zu Besuch in der Pfarrei Ambadochar.

Bischof Arockia Sebastian Durairaj, Bischof des Bistums Khandwa, zu Besuch in der Pfarrei Ambadochar.

Viele geraten in die Schuldknechtschaft, wenn etwas Unvorhergesehenes geschieht und sie einen Kredit aufnehmen müssen. Sie können die häufig astronomisch hohen Zinsen nicht zahlen und geraten so in die Leibeigenschaft, die sich generationenlang fortsetzt.

In der Region sind auch Krankheiten wie Malaria und Tuberkulose weit verbreitet, und viele Bewohner sind unterernährt.

Die meisten Erwachsenen können nicht lesen und schreiben, nur wenige Kinder gehen in die Schule. Aus eigenen Mitteln können die Gläubigen den Bauvorhaben nicht bewältigen.

Pfarrer Pankratius Xalxo hat KIRCHE IN NOT um Hilfe gebeten, damit die Pfarrei nun endlich einen geeigneten Raum für ihre Aktivitäten erhält. Wir haben 30.000 Euro versprochen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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5.Jan 2017 12:30 · aktualisiert: 5.Jan 2017 12:31
KIN / S. Stein