UGANDA

Ausbildungshilfe für Seminaristen

Ein Seminarist aus Uganda.

Ein Seminarist aus Uganda.

Die Diözese Nebbi liegt im Nordwesten Ugandas. Der Norden des Landes wurde dreißig Jahre lang von bewaffneten Konflikten heimgesucht.

Obwohl nun die Situation seit fast zehn Jahren stabil ist, sind die Wunden einer Zeit, in der Entführungen, Vergewaltigungen, Tote und Brandschatzungen an der Tagesordnung waren, auch in der Diözese Nebbi bis heute zu spüren.

Straßen wurden zerstört, Schulen und Gesundheitseinrichtungen niedergebrannt. Die Armut in der Region ist groß.

Die meisten Familien können sich nur eine einzige Mahlzeit am Tag leisten, die in der Regel am späten Nachmittag eingenommen wird. Die übrige Zeit des Tages bleiben sie hungrig. Das Durchschnittseinkommen der Familien beträgt nicht einmal zehn Euro im Monat!

In einem Dorf im Bistum Nebbi/Uganda.

In einem Dorf im Bistum Nebbi/Uganda.

Die Kirche tut ihr Bestes, um den Menschen zur Seite zu stehen. Die Diözese Nebbi hat 17 Pfarreien mit 570 Außenstationen, das heißt, die Pfarreien erstrecken sich über sehr große Gebiete. Die Gläubigen werden von 57 Priestern betreut, aber es werden viel mehr Priester gebraucht.

17 Pfarreien mit 570 Außenstationen

Ein wichtiges Anliegen des Bischofs ist daher die Ausbildung der angehenden Priester. Zurzeit bereiten sich 46 junge Männer aus Nebbi auf das Priestertum vor.

Da die Diözese kein eigenes Priesterseminar hat, werden sie zum Studium auf die Priesterseminare des Landes verteilt. Für die Kosten der Ausbildung kommt die Diözese auf, denn die meisten Eltern können es sich nicht leisten, etwas beizutragen.

Seminaristen aus dem Bistum Nebbi/Uganda.

Seminaristen aus dem Bistum Nebbi/Uganda.

Manche der Seminaristen sind Halbwaisen oder haben sogar beide Eltern verloren. Sie haben in der Regel noch zahlreiche Geschwister, und viele müssen sogar noch in den Ferien zum Unterhalt ihrer Familie beitragen. Wieder andere junge Männer erleben in ihrer Familie, dass ihr Wunsch, Priester zu werden, auf starke Ablehnung stößt.

Auf Hilfe von außen angewiesen

KIRCHE IN NOT hilft regelmäßig. Der Bischof von Nebbi, Sanctus Lino Wanok, schreibt uns: „Es wäre ohne Ihre Hilfe schwierig für uns, jedes Jahr Priesterweihen zu haben.“

Wir möchten auch in diesem Jahr wieder helfen und unterstützen die Ausbildung der 46 jungen Männer mit 24.300 Euro.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein