DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO

Neuer Brunnen für Ordensfrauen

Eine Ordensschwester pumpt Trinkwasser.

Eine Ordensschwester pumpt Trinkwasser.

Fast überall in Afrika ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein großes Problem. Einen Brunnen zu haben, ist daher ein Segen. Da viele Menschen jedoch das Wasser noch immer aus Flüssen schöpfen müssen, sterben unzählige an vermeidbaren Krankheiten.

Die Karmelitinnen im Kloster des Glorreichen heiligen Josef in Kinshasa sind verzweifelt: Sie haben zwar einen Brunnen, dieser gibt aber seit einem Jahr kein Wasser mehr. Da die öffentliche Trinkwasserversorgung nicht einmal in der Hauptstadt funktioniert, sind sie auf ihren eigenen Brunnen angewiesen.

Nach mehreren Reparaturversuchen wurde jedoch klar, dass es nicht an der Pumpe liegt, sondern dass der Grundwasserspiegel gefallen ist und der nur 18 Meter tiefe Brunnen, der den Schwestern 34 Jahre lang Trinkwasser lieferte, kein Wasser mehr geben wird. Es muss ein neuer Brunnen gebohrt werden.

Gruppenfoto der Karmelitinnen aus Kinshasa.

Gruppenfoto der Karmelitinnen aus Kinshasa.

Durch den Ausfall des Brunnens ist auch ihre Hostienbäckerei zum Stillstand gekommen. Noch viel Schlimmer sind die Folgen für ihren Gemüsegarten und ihre Hühner-, Schweine- und Kaninchenzucht, die sie ebenfalls aufgebaut haben, um ihren bescheidenen Lebensunterhalt verdienen zu können.

Normalerweise kaufen Frauen aus der Umgebung ihnen ihre Produkte ab und verkaufen sie auf dem Markt weiter. So haben die Schwestern eine kleine Einnahmequelle. Außerdem verhelfen sie damit auch arbeitslosen Frauen zu einem kleinen Verdienst.

„Wir wissen nicht, wie wir überleben sollen“

Nun können sie nicht nur nichts verkaufen, sondern müssen sogar das Gemüse für den eigenen Kochtopf hinzukaufen, das sie sonst aus dem Garten genommen hätten. Auch Gäste, die sonst zu Besinnungstagen das Kloster besucht haben, können nicht mehr aufgenommen werden.

Die Schwestern haben uns dringend um Hilfe gebeten. „Wir wissen nicht, wie wir überleben sollen“, schreiben sie uns voller Verzweiflung. Wir möchten sie nicht im Stich lassen und haben ihnen 17.500 Euro versprochen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

Spenden per PayPal:




Spenden per Sofortüberweisung:

KIN / S. Stein