INDIEN

Ausbildungshilfe für Ordensmänner

Zwei junge Priester der Kongregation der „Missionare des Glaubens“.

Zwei junge Priester der Kongregation der „Missionare des Glaubens“.

Die Priesterkongregation der „Missionare des Glaubens“ ist noch jung: Sie wurde 1982 in Italien gegründet; seit 1989 ist sie auch in Indien tätig.

Begonnen wurde dort mit vier Priestern. Heute sind es bereits zwei Ordensprovinzen mit zahlreichen bereits geweihten Priestern und einer hohen Zahl junger Berufungen.

Die Zahl indischer Patres ist so stark angestiegen, dass manche von ihnen sogar in andere Teile der Welt geschickt werden konnten, wo es an Berufungen mangelt.

Die Ordensprovinz St. Peter wurde vor zwei Jahren gegründet. Sie ist sehr arm und daher auf Unterstützung angewiesen. Zurzeit bereiten sich 22 junge Männer auf die Priesterweihe vor.

Einige stammen aus dem Bundesstaat Odisha, wo fanatische Hindus zwischen Weihnachten 2007 und August 2008 schwere Übergriffe auf Christen verübten. Dabei wurden 100 Menschen getötet, 50 000 Christen wurden vertrieben, fast 5000 Häuser sowie zahlreiche Kirchen und kirchliche Gebäude wurden zerstört.

Gottesdienst einer Priesterweihe in Indien.

Gottesdienst einer Priesterweihe in Indien.

Der Provinzobere Prabhakar Vangala bittet auch dieses Jahr wieder um Unterstützung für die Ausbildung der jungen Ordensmänner, denn die Ordensprovinz muss für alles aufkommen, was die jungen Männer brauchen: Verpflegung, Wasser, medizinische Versorgung, Kleidung sowie für den Unterricht und das Lehrmaterial.

Die Familien der jungen Männer sind sehr arm, viele stammen aus abgelegenen Dörfern. Manche der Ordensmänner sind auch Waisen.

Auf Hilfe von außen angewiesen

Der Provinzobere bedankt sich gleichzeitig für die Unterstützung, die im vergangenen Jahr geleistet wurde: „Ohne Ihre aufopferungsvolle Hilfe hätten wir die wunderbare Arbeit in unserem Seminar nicht tun können. Wir konnten unseren Studenten nun sogar drei Mahlzeiten am Tag gewähren. Wir sind Ihrer Organisation sehr dankbar, denn wir haben keine anderen Quellen, aus denen wir Hilfe empfangen.“

Wir möchten sein Vertrauen nicht enttäuschen und helfen in diesem Jahr mit 5.500 Euro.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein