VENEZUELA

Existenzhilfe für Ordensfrauen und Diakone

Bischof Raúl Biord Castillo mit Ordensschwestern und Diakonen.

Bischof Raúl Biord Castillo mit Ordensschwestern und Diakonen.

Venezuela befindet sich in einer tiefen Krise. Die starke Inflation führt dazu, dass Grundnahrungsmittel zu Luxusgütern werden.

Die Wasserversorgung ist in vielen Gebieten unzureichend, die medizinische Versorgung ist nahezu zusammengebrochen. Gewalt und Unsicherheit nehmen zu, die Mordrate steigt.

In der Diözese La Guaira im Norden des Landes kümmern sich 14 Ordensschwestern aus verschiedenen Ordensgemeinschaften, zwei ständige Diakone sowie zwei Diakone, die sich auf dem Weg zu ihrer Priesterweihe befinden, um die notleidende Bevölkerung.

Immer mehr Familien zerbrechen, Kinder sind sich selbst überlassen. Viele alte Menschen haben niemanden, der sich um sie kümmert. Die Krise treibt die Menschen immer tiefer in die Resignation und Verzweiflung. Dies führt auch dazu, dass Gewalt, Drogenkonsum und Kriminalität steigen.

Die Ordensschwestern kümmern sich um behinderte Kinder und Jugendliche.

Die Ordensschwestern kümmern sich um behinderte Kinder und Jugendliche.

Die Schwestern und die Diakone haben also viel zu tun: Sie kümmern sich um alte Menschen und Waisenkinder. Sie betreiben einen Mittagstisch für Kinder, die daheim von niemandem erwartet werden; sie betreiben eine Kleiderkammer für arme Menschen und behandeln Kranke.

Wichtig ist aber auch ihre pastorale Arbeit, denn damit bringen sie Licht und Hoffnung in die Herzen der Menschen. Sie verkünden also die Frohe Botschaft in Kinder- und Jugendkatechesen, bringen kranken Menschen die Kommunion, leiten Bibelkreise und Begegnungstage und gehen dazu auch in die entferntesten Dörfer.

Ein Gottesdienst am Meer. La Guaira hat einen der bedeutendsten Häfen in Venezuela.

Ein Gottesdienst am Meer. La Guaira hat einen der bedeutendsten Häfen in Venezuela.

Außerdem bilden sie Katecheten aus, die in den Gemeinden die Menschen auf die Sakramente vorbereiten und sie das Wort Gottes lehren werden. Diese Arbeit ist ein wichtiger Beitrag, um die Menschen aus dem Teufelskreis der Hoffnungslosigkeit herauszuholen.

Aber natürlich sind auch die Schwestern und die Diakone selbst von der Wirtschaftskrise betroffen. Auch für sie ist es schwer, für ihr tägliches Brot, die notwendige medizinische Versorgung, ihre Arbeitsmittel und für andere dringend notwendige Dinge aufzukommen. Daher möchten wir ihnen mit 11.000 Euro helfen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

Spenden per PayPal:




Spenden per Sofortüberweisung:

KIN / S. Stein