ARGENTINIEN

Kapelle für die Pfarrei „Cristo Obrero”

Erstkommunion im Bistum Gregorio de Laferrere/Argentinien.

Erstkommunion im Bistum Gregorio de Laferrere/Argentinien.

Die Diözese Gregorio de Laferrere ist noch recht jung. Sie wurde erst im Jahr 2000 gegründet und liegt im Großraum von Buenos Aires. Von ihren 1,2 Millionen Einwohnern sind 80 Prozent katholisch.

Das Bistum ist eine der ärmsten des Landes und mit vielen Herausforderungen konfrontiert: Die Menschen sind arm, die Schulabbrecherquote ist hoch.

Viele Mädchen werden viel zu früh schwanger, die Gewalt nimmt zu. Dazu kommt eine extreme Umweltverschmutzung sowie häufig auftretende Überschwemmungen, die das Leben in der Region erschweren.

Dennoch sind viele Menschen denen gegenüber, die noch weniger haben, sehr großzügig und teilen das Wenige, das sie haben.

Besonders in den Armenvierteln gibt es großen Bedarf an Seelsorge, vor allem unter den Jugendlichen. Die Kirche muss hier präsenter sein, um den Menschen dabei zu helfen, ein Leben in Würde zu führen und die Zukunft ihrer Familien auf ein solides Fundament zu stellen. Denn ohne Verwurzelung in den christlichen Werten sind viele Jugendliche in Gefahr, auf die schiefe Bahn zu geraten.

Gruppenbild der Erstkommunionkinder.

Gruppenbild der Erstkommunionkinder.

Bislang müssen viele Gläubige zehn Kilometer zur Kirche zurücklegen. Bischof Gabriel Bernardo Barba möchte dies ändern und plant, nach und nach mehr Kapellen zu errichten.

Eine sehr lebendige Gemeinde gibt es beispielsweise in der Pfarrei Cristo Obrero (Christus der Arbeiter). Dort gibt es Gebets-, Kinder- und Jugendgruppen, Katechese für Erwachsene, Caritas, Kindermission, Pfadfindergruppen sowie  Ehe- und Familienkatechese. Wohltäter von KIRCHE IN NOT haben dort bereits mit 17.000 Euro dabei geholfen, die Pfarrkirche zu renovieren.

Kapellen in abgelegenen Regionen der Pfarrei

Aber die Pfarrei ist sehr groß. Daher werden außer der Pfarrkirche in den weiter abgelegenen Teilen der Pfarrei auch Kapellen benötigt, damit die Gläubigen, die weiter entfernt leben, dort die heilige Messe, die Katechese und Andachten besuchen können. So haben unsere Wohltäter bereits zweimal mit jeweils 8.000 Euro beim Bau von Kapellen geholfen.

Gottesdienst im Bistum Gregorio de Laferrere/Argentinien.

Gottesdienst im Bistum Gregorio de Laferrere/Argentinien.

Nun haben die Gläubigen aber in den vergangenen Jahren unter beachtlichen Opfern und mit großem Einsatz noch eine dritte Kapelle und ein angebautes Gemeindezentrum zu errichten begonnen. Der Bau konnte jedoch noch nicht fertiggestellt werden, da die Mittel nicht ausreichten.

Daher haben wir versprochen, auch hier mit 8.000 zu helfen, damit die letzten Bauarbeiten durchgeführt und die Kapelle endlich eingeweiht werden kann.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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8.Mai 2017 15:41 · aktualisiert: 9.Mai 2017 08:57
KIN / S. Stein