ECUADOR

Ausbildungshilfe für 46 Seminaristen

Bei einer Weihe im Bistum Ibarra/Ecuador.

Bei einer Weihe im Bistum Ibarra/Ecuador.

Das Priesterseminar der Diözese Ibarra im Norden Ecuadors hat in den 36 Jahren seines Bestehens bereits 172 Priester hervorgebracht.

Zurzeit bereiten sich 46 junge Männer am Seminar „Unsere Liebe Frau von der Hoffnung” darauf vor, ebenfalls eines Tages als Priester an den Altar des Herrn treten zu dürfen.

Die angehenden Priester werden nicht nur am Seminar und an der Universität ausgebildet, sondern sie sollen auch von Anfang an die pastorale Arbeit in den Pfarreien und die Nöte der Menschen kennenlernen. Schon im ersten Studienjahr besuchen sie daher regelmäßig Einrichtungen für alte Menschen und Kinder sowie Gefängnisse.

Außerdem helfen sie in Pfarreien bei der Jugend- und Familienpastoral, unterrichten Messdiener und erteilen Katechese. Zudem besuchen sie jedes Jahr die Pfarreien der Diözese, um dort am „Tag des Seminars“ mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen, die sich ebenfalls vorstellen können, Gott als Priester nachzufolgen.

Im Speisesaal des Priesterseminars Ibarra/Ecuador.

Im Speisesaal des Priesterseminars Ibarra/Ecuador.

Diese Begegnungen und Aktivitäten sind ein wertvoller Beitrag zur Berufungspastoral der Diözese, denn das persönliche Zeugnis der Seminaristen ist für Jugendliche ein Anstoß, nach der eigenen Berufung zu fragen und den Mut zu finden, ihr zu folgen.

Tief im Glauben verwurzelt

Die Einwohner der Diözese Ibarra sind zu 90 Prozent katholisch und in ihrem Glauben und den katholischen Traditionen tief verwurzelt. Die Pfarreien spenden regelmäßig Lebensmittel für das Seminar und unterstützen es mit dem, was die Menschen teilen können.

Einige der Seminaristen mit Bischof Valter Dario Maggi, Bischof von Ibarra/Ecuador.

Einige der Seminaristen mit Bischof Valter Dario Maggi, Bischof von Ibarra/Ecuador.

Aber diese Hilfe reicht für die Ausbildung der angehenden Priester nicht aus, denn es fallen nicht nur Kosten für die Verpflegung, sondern auch für Bücher und Unterrichtsmaterialien, die Fahrten der Seminaristen in die Gemeinden, medizinische Versorgung, Energie, Kleidung und vieles mehr an.

Daher hat uns der Rektor wieder um Hilfe gebeten, und wir haben 16.700 Euro versprochen, um die Ausbildung der 46 Seminaristen auch in diesem Jahr zu unterstützen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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8.Mai 2017 15:41 · aktualisiert: 9.Mai 2017 08:58
KIN / S. Stein