ARGENTINIEN

Existenzhilfe für Ordensschwestern

Ordensschwester mit Kindern.

Ordensschwester mit Kindern.

Die Diözese mit dem langen Namen „San Roque de Presidencia Roque Sáenz Peña“ gehört zu den ärmsten Diözesen Argentiniens. Was sich auf dem Papier wie eine trockene Tatsache liest, ist in Wirklichkeit ein Drama.

Dort leben Menschen, die in ungesunden, schmutzigen, feuchten Behausungen oder unter Planen leben müssen, kranke Menschen, die kaum versorgt werden können, unterernährte Kinder, wie man sie vielleicht eher in Afrika vermuten würde und die nur von etwas in Wasser aufgeweichten Mehl leben, ausgemergelte Mütter …

Das Bistum erstreckt sich über ein Gebiet von über 70 000 Quadratkilometern im Norden des Landes – das ist so groß wie Bayern. Es ist geprägt von Savannen und Trockenwäldern. Hier leben die Nachkommen unterschiedlicher Indianerstämme.

Die Schwestern kümmern sich auch um alte und behinderte Menschen.

Die Schwestern kümmern sich auch um alte und behinderte Menschen.

In der Vergangenheit lebten diese indigenen Stämme nomadisch. Heute ernähren sie sich weiterhin als Jäger und Sammler. Agrarkonzerne, die sich immer weiter ausbreiten, schränken ihre Lebensweise jedoch mehr und mehr ein, da sie den Wald roden, um im großen Stil Soja anzubauen. Zudem fressen die Rinder und Ziegen der Kleinbauern den Wald kahl.

Die Kirche steht den Menschen zur Seite

Die katholische Kirche steht den Menschen zur Seite. Aber die Entfernungen sind groß, und es gibt nur wenige Priester. So ist die Hilfe von Ordensfrauen unverzichtbar. 38 Ordensschwestern verschiedener Kongregation sind zurzeit in der Diözese tätig, um den Menschen tatkräftig zu helfen und für sie erfahrbar zu machen, dass sie Kinder Gottes sind.

Das Bistum „San Roque de Presidencia Roque Sáenz Peña“ ist die ärmste Diözese des Landes. Hier leben viele Familien in einfachen Behausungen.

Das Bistum San Roque de Presidencia Roque Sáenz Peña ist die ärmste Diözese des Landes. Hier leben viele Familien in einfachen Behausungen.

Sie besuchen die Familien in den Dörfern, besuchen die alten Menschen, kümmern sich um kranke Menschen, beten mit den Gläubigen und bringen außer der dringend benötigten Hilfe auch ein Lächeln in die erbärmlichen Hütten.

Wir möchten diese Schwestern auch in diesem Jahr wieder unterstützen, damit sie für ihren bescheidenen Lebensunterhalt aufkommen können, denn sie arbeiten für Gottes Lohn. 17.100 Euro haben wir insgesamt versprochen – 450 Euro pro Schwester für ein ganzes Jahr.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein