UKRAINE

Ausbildungshilfe für 16 Novizinnen

Novizin der Kongregation „Dienerinnen des Herrn und der heiligen Jungfrau von Matará“.

Novizin der Kongregation „Dienerinnen des Herrn und der heiligen Jungfrau von Matará“.

Die Schwestern der Kongregation der „Dienerinnen des Herrn und der Heiligen Jungfrau von Matará“ in der westukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk setzen sich besonders für Jugendliche ein.

Sie erteilen Katechese und Religionsunterricht, organisieren Einkehrtage und helfen jungen Menschen dabei, zu ihrer Berufung zu finden.

Außerdem kümmern sie sich um Waisenkinder, aber auch um alte und kranke Menschen, die in der Ukraine oft große Not leiden. Und ihre Arbeit fällt in vielen Herzen auf fruchtbaren Boden, so dass sich junge Mädchen ihnen anschließen.

Während viele Ordensgemeinschaften im Westen unter einem Mangel an Berufungen leiden, sind die Gesichter der „Dienerinnen des Herrn und der Heiligen Jungfrau von Matará“ in der Ukraine jung. 16 Frauen bereiten sich zurzeit als Novizinnen darauf vor, sich für immer in den Dienst Gottes und der Menschen zu stellen.

Gemeinsames Lernen der Novizinnen.

Gemeinsames Lernen der Novizinnen.

Das ist fast wie ein Wunder, denn die ukrainische griechisch-katholische Kirche hat in der Zeit der Sowjetunion unter Verfolgung gelitten. Unser Hilfswerk unterstützte die Kirche in der Ukraine bereits in dieser schwierigen Zeit, als die Glaubensausübung nur im Untergrund möglich war.

Ein enger Freund unseres Gründers Pater Werenfried van Straaten war Lubomyr Kardinal Husar. Von 2001 bis 2011 war er das Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Gläubigen. Im Mai 2017 ist er mit 84 Jahren verstorben.

KIRCHE IN NOT unterstützt Ukraine schon zur Sowjetzeit

In einem Brief an Pater Werenfried van Straaten hatte Kardinal Husar in seiner Zeit als Großerzbischof geschrieben:„Heute kann man es offen aussprechen, dass Sie bis zur Wende die einzige kirchliche Organisation waren, die der Kirche in der Ukraine Hilfe zukommen ließ und dass Sie der größte Wohltäter der Ukrainischen Kirche geblieben sind.“

Kardinal Husar lobte den Mut, mit dem Pater Werenfried es nach dem Krieg gewagt hatte, alle Menschen – auch ehemalige Feinde – anzusprechen und zur Versöhnung aufzurufen.

Die Novizinnen beim gemeinsamen Gebet.

Die Novizinnen beim gemeinsamen Gebet.

Er unterstrich bei einer letzten Begegnung mit Vertretern von KIRCHE IN NOT im Mai 2015, Pater Werenfried sei „ein Priester gewesen, dessen Gedächtnis man bewahren muss“, und sagte, Pater Werenfried sei „größer als Adenauer und andere Persönlichkeiten der Nachkriegsgeschichte“ gewesen.

Auch heute lässt KIRCHE IN NOT die griechisch-katholische Kirche in der Ukraine nicht im Stich. Im Jahr 2016 hat KIRCHE IN NOT mit über 4,4 Millionen Euro den Gläubigen in dem osteuropäischen Land geholfen.

Ein Beispiel unserer Hilfe ist die Unterstützung der Ausbildung der Novizinnen der „Dienerinnen des Herrn und der Heiligen Jungfrau von Matará“ in Iwano-Frankiwsk. Ihre Ausbildung fördert KIRCHE IN NOT in diesem Jahr mit 3.000 Euro.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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7.Jul 2017 12:25 · aktualisiert: 7.Jul 2017 12:30
KIN / S. Stein