TSCHECHISCHE REPUBLIK

Existenzhilfe für Karmelitinnen

Eine der Karmelitinnen in Prag (Foto: Clovek a vira/ Martina Rehorova).

Eine der Karmelitinnen in Prag (Foto: Clovek a vira/ Martina Rehorova).

Die Unbeschuhten Karmelitinnen im Kloster St. Josef in Prag leben in strenger Klausur. Sie verlassen zwar ihr Kloster nicht, doch ihr Gebet umspannt die ganze Welt.

Dass ihr Kloster überhaupt noch besteht, grenzt fast an ein Wunder. 1950 waren die Karmelitinnen von den Kommunisten gewaltsam aus ihrem Kloster vertrieben und zur Zwangsarbeit in der Fabrik verurteilt wurden.

Die politische Wende 1989 erlebten nur fünf hochbetagte Schwestern, die inzwischen ebenfalls verstorben sind.

Doch durch die Gnade Gottes und sicherlich auch aufgrund ihres mutiges Lebens- und Glaubenszeugnisses schlossen sich ihnen junge Frauen an.

Die sechs Schwestern, die heute im St.-Josefs-Kloster leben, widmen sich ganz dem Gebet und bringen Gott auch die Anliegen derjenigen Menschen dar, die vielleicht selbst nicht wissen, wie man betet.

Sie widmen sich ganz im Gebet

Die Schwestern stellen religiöse Kunstgegenstände her, die sie in einem kleinen Laden verkaufen. Ansonsten haben sie aber nur wenige Möglichkeiten, zu ihrem Einkommen beizutragen.

Daher hilft KIRCHE IN NOT ihnen auch in diesem Jahr mit einem Beitrag von 4.200 Euro für ihren Lebensunterhalt.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

KIN / S. Stein