LIBANON

Heizung für ein Schwesternkloster

Eine Ordensschwester aus dem Libanon.

Eine Ordensschwester aus dem Libanon.

Zwanzig alte und kranke Ordensschwestern leben im Kloster von Jeita. Hier hat die Kongregation der Salvatorianerinnen die Schwestern untergebracht, die besonderer Hilfe bedürfen.

Zugleich ist das in einem stillen Tal gelegene Kloster auch ein Gästehaus für Gruppen und Einzelpersonen, die sich einige Tage lang besinnen und Gott in besonderer Weise suchen möchten.

„Wir wollen damit keinen finanziellen Gewinn machen, sondern möchten dem Herrn und der Kirche einen Dienst erweisen, indem wir die Gläubigen aufnehmen“, erklärt Schwester Mona Wazen, die Generaloberin der melkitischen griechisch-katholischen Kongregation.

Das Kloster in Jeita wurde 1992 errichtet, weil das Mutterhaus der Schwestern im Bürgerkrieg angegriffen worden war. Damals mussten die Schwestern fliehen. Vor dem Bürgerkrieg hatten sie 17 Klöster im Libanon.

Schwestern aus dem Kloster in Jeita bei einem gemeinsamen Gebet.

Schwestern aus dem Kloster in Jeita bei einem gemeinsamen Gebet.

Der Krieg hat ihnen schwere Verluste zugefügt, und so haben sie heute nur noch drei Klöster mit insgesamt rund 70 Schwestern. Sie betreuen fünf Schulen sowie einige weitere Erziehungseinrichtungen.

Keine Heizung im Haus

Das Haus hat jedoch keine Heizung, und im Winter kann es sehr kalt werden. Das ist für die ohnehin gesundheitlich beeinträchtigten Schwestern, aber auch für die Gäste schwer zu ertragen. Daher hat sich die Kongregation dafür entschieden, eine Heizungsanlage einzubauen.

Aber die Kosten dafür sind zu hoch für die Ordensfrauen, und so haben sie KIRCHE  IN NOT um Hilfe gebeten. Wir möchten mit 24.000 Euro helfen, damit die kranken und alten Schwestern und ihre Gäste nicht mehr zu frieren brauchen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein