LIBANON

Ausbildungshilfe für angehende Priester

Ein Seminarist aus dem Libanon.

Ein Seminarist aus dem Libanon.

Der Libanon war in der Neuzeit das einzige Land im Nahen Osten mit einer christlichen Mehrheit. In der jüngeren Vergangenheit hat sich dies jedoch geändert, denn immer mehr Christen verlassen das Land.

Bereits während des Bürgerkrieges zwischen 1975 und 1990 haben 700 000 Christen das Land verlassen, und der Exodus geht weiter. Heute machen Christen nur noch ein Drittel der Gesamtbevölkerung aus. Von den jungen Leuten unter 25 Jahren sind sogar nur noch ein Viertel Christen.

Wesentlich dramatischer sieht die Lage jedoch in der Erzdiözese Baalbek aus. Hier machen Christen kaum noch fünf Prozent der Bevölkerung aus. In dieser armen Region, wo aufgrund der Nähe zur syrischen Grenze die Lage unsicher ist, haben die Menschen Angst.

Bei einer Weihe im Libanon.

Bei einer Weihe im Libanon.

Wem sich die Gelegenheit bietet, verlässt das Land oder sucht sein Glück in Kanada oder Australien. Viele gehen zumindest nach Beirut.

Doch nur eine starke Kirche, die in der Lage ist, ihre Gläubigen spirituell, pastoral, sozial und ökonomisch zu unterstützen, kann die Massenabwanderung aufhalten. Gut ausgebildeten jungen Priestern kommt hier eine Schlüsselrolle zu.

Dem Volk als Hirten zur Seite stehen

Zurzeit bereiten sich drei junge Männer aus der maronitischen Erzdiözese Baalbek auf die Priesterweihe vor. Erzbischof Hanna Rahmé liegen diese angehenden Priester besonders am Herzen, aber es fehlt ihm an den notwendigen Mitteln.

Die drei Seminaristen bereiten sich auf die Priesterweihe vor.

Die drei Seminaristen bereiten sich auf die Priesterweihe vor.

Daher bittet er uns darum, ihm dabei zu helfen, dass sie eine gute Ausbildung bekommen und ihrem Volk als wahre Hirten zur Seite stehen werden.

Er schreibt uns: „Ich bin sicher, dass sie für diese Bitte offen sein werden, besonders da der Herr uns gute Priesterberufungen geschenkt hat, die bereits mit großem apostolischem Eifer in unserer Diözese arbeiten. Ich erlaube mir zu sagen, dass ich auf Ihr Wohlwollen und auf die missionarische Nächstenliebe der Wohltäter zähle.“

Wir sind sicher, dass unsere Wohltäter die jungen angehenden Priester nicht im Stich lassen werden, und haben 7.000 Euro versprochen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein