Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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In Papua-Neuguinea gibt es nur 700 Kilometer befestigte Straßen. Viele Gemeinden, die nicht an Straßen oder Flussufern liegen, sind oft nur zu Fuß zu erreichen. Regen verwandelt Wege in Schlammpfade. Die fehlende Infrastruktur ist eine der größten Herausforderungen für die Seelsorge in Papua-Neuguinea.
Vor 80 Jahren wurde auf dem Corcovado-Berg oberhalb von Rio de Janeiro die weltbekannte Christusstatue eingeweiht. Am Fuße des Bauwerks sprach Pater Werenfried zum Abschluss einer Lateinamerika-Reise ein Gebet. Darin fasste er seine Eindrücke und erschütternden Erlebnisse zusammen.
In Jamaika kümmert sich die Kongregation der “Missionare der Armen” um die von der Gesellschaft ausgestoßenen Menschen. Unser Hilfswerk unterstützt die wertvolle Arbeit der noch jungen Gemeinschaft. Kürzlich haben wir den Bau einer Kapelle in einem Mutter-Kind-Haus gefördert.
Seit 20 Jahren kämpfen die Katholiken in der ukrainischen Stadt Dnjepropetrowsk um die Rückgabe der Sankt-Josef-Kirche. Die Behörden verlangen von der Pfarrei für das Grundstück, das ihr während der Sowjetzeit genommen wurde, fünf Millionen US-Dollar. Offensichtlich stehen dahinter wirtschaftliche Interessen.
Zwanzig Jahre nach dem Ende des Kommunismus in Bulgarien gibt es noch viel zu tun. In den letzten Jahren unterstützen wir unter anderem die Renovierung eines Hauses von Karmeliten in Sofia, das als Bildungszentrum genutzt wird. Kürzlich wurde zum ersten Mal ein bulgarischer Karmelit zum Priester geweiht.
Trotz der Furcht vor kämpferischen Rebellen und großer Armut halten die Menschen in Uganda stark am katholischen Glauben fest. Er gibt ihnen Zuversicht und Freude. Hunderttausende gedenken in jedem Jahr den Märtyrern, die in Uganda ihr Leben für den christlichen Glauben geopfert haben.
Katholiken gibt es unter der serbischen Bevölkerung eher selten. Sie stammen meist aus den ethnischen Minderheiten im Land. Bischof Nemet kümmert sich um die kleine Schar der Katholiken im Nordosten Serbiens. Sein besonderes Augenmerk gilt den alten Menschen, “den Vergessenen in zahlreichen Dörfern”, wie er betont.
Am kommenden Sonntag, 11. Juli, finden in Köln und München zwei Solidaritätsaktionen für Papst Benedikt XVI. statt. Sie beginnen jeweils mit einem Gottesdienst und enden mit einer Kundgebung auf dem Roncalliplatz in Köln beziehungsweise auf dem Odeonsplatz in München. Es werden über 10 000 Teilnehmende erwartet.
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