Christus im KZ - Glaubenszeugen im Nationalsozialismus | 22.02.2012 · 54:43 min

Beschreibung

Zuerst kommen die Juden dran, dann die Katholiken – so hat es Hitler schon früh geplant. Doch schon vor der „Endlösung der Judenfrage“ waren vor allem Katholiken oft heftigen Repressalien ausgesetzt. Viele von ihnen wurden gefoltert und kamen ins KZ. Aber auch im Lager haben sie ihren Glauben nicht verloren. Sie haben sich zu Christus bekannt und das nicht selten mit ihrem Leben bezahlt. In ihrem Buch „Christus im KZ. Glaubenszeugen im Nationalsozialismus“ stellt Birgit Kaiser 19 dieser heroischen Glaubenszeugen vor. Der Band erscheint dieser Tage im Augsburger Sankt Ulrich Verlag.

Unter den Porträtierten sind bekannte Namen wie Karl Leisner, Pater Alfred Delp, Pater Rupert Mayer und Dietrich Bonhoeffer. Aber damit hat sich die Autorin nicht zufrieden gegeben. In unermüdlicher Detailarbeit hat sie zahlreiche weitere Glaubenszeugen aufgespürt, deren Namen allenfalls noch Spezialisten geläufig sind, darunter Otto Neururer, Pater Josef Kowalski, August Froehlich und Joseph Müller. Dank intensiver Recherchen vor Ort, in Archiven und Nachlässen konnte Kaiser auch deren Biographien rekonstruieren und ihr mutiges Eintreten gegen das Naziregime der Vergessenheit entreißen.

„Christus im KZ“ befasst sich mit einer Facette des Widerstands, die in den großen Überblicksdarstellungen oft allzu kurz abgehandelt wird, nämlich dem Widerstand aus dem Glauben an Jesus Christus heraus. Kaisers lebendig geschriebene Porträts lassen erahnen, welchen Mut es brauchte, in jenen dunklen Jahren seinen Glauben zu leben und – notfalls bis zum Tod – öffentlich dafür einzustehen.


Erstausstrahlung (bzw. hochgeladen am): 22.02.2012 
Produktionsjahr: 2012

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