Ist das Turiner Grabtuch ein historisches Zeugnis der Auferstehung Jesu Christi? | 01.04.2018 · 34:04 min

Beschreibung

"Christus ist auferstanden. Er ist wirklich auferstanden." So begrüßen sich orthodoxe Christen am Ostermorgen und berühren damit den zentralen Punkt des
Christentums schlechthin: den Glauben an die leibliche Auferstehung Jesu Christi. - Schon Paulus bringt dies zum Ausdruck, wenn er im 1. Korintherbrief, Kapitel 15 schreibt:
„Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.“

Der Osterglaube ist jedoch heute auch bei vielen Christen ins Wanken geraten. Viele lesen die Bibel aber heute nur noch im übertragenen Sinne, als Buch voller Gleichnisse,
aber ohne historischen Wert. Das sei falsch, sagt unser heutiger Gesprächsgast, der Düsseldorfer Historiker Dr. Michael Hesemann. Die Evangelien seien auch als historische
Quellen sehr ernst zu nehmen, weil sie aus vielerlei Gründen von Zeitzeugen verfasst sein müssen. Um der Wahrheit näher zu kommen, bedürfe es mehr als nur des
Schriftstudiums anhand der historisch-kritischen Exegese. Auch neueste Forschungsergebnisse, z.B. auf dem Feld der Archäologie und der Reliquienkunde seien heranzuziehen.

Eines scheint klar. Wenn es Gott gefallen hat, als Mensch auf die Weltzu kommen, dann um sich finden und berühren zu lassen und um Spuren zu hinterlassen.
Eine dieser Spuren ist nach Überzeugung vieler Christen das sogenannte Turiner Grabtuch. Ist dieses Sacra Sindone, wie die Italiener es nennen, das Tuch, in das der
Leichnam Jesu nach der Kreuzigung eingewickelt wurde? Oder handelt es sich um eine Fälschung aus späterer Zeit. Darüber hat BP mit MIchael Hesemann gesprochen.


Erstausstrahlung (bzw. hochgeladen am): 01.04.2018 
Produktionsjahr: 2018

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