Der Südsudan nach dem Referendum im Januar 2011

Beschreibung

Im Januar 2011, nach einer Serie von brutalen Bürgerkriegen und dem Verlust von Millionen von Menschenleben, votierten die Menschen des Südsudan mit überwältigender Mehrheit für eine Trennung von dem muslimisch regierten Norden. Das Referendum wurde friedlich beschlossen und von den UN approbiert; mit 99 Prozent bestätigten die registrierten Wähler ihre Zustimmung zur Unabhängigkeit. Die katholische Kirche spielte eine wichtige Rolle dabei, die Südsudanesen auf das Referendum vorzubereiten. Die Kanzel wurde ein Ort der Belehrung bezüglich der Themen des Friedensvertrags und des Wahlvorgangs. Die „101 Gebetstage“, von den Bischöfen organisiert, waren entscheidend für den friedvollen Zustand der Herzen und Gemüter und das gewaltfreie Ergebnis dieses historischen Tages. Heute ist ein Exodus historischen Ausmaßes im Gange, denn 800.000 bis 1 Million Menschen verlassen den Norden, wo sie um Khartoum herum in Flüchtlingslagern lebten und kommen in das Land ihrer Vorväter zurück. Trotzdem ist ihre Freude begrenzt. Es gibt wenig oder keine Infrastruktur, sie zu empfangen und es droht die Gefahr von Stammeskämpfen. Die Kirche im Sudan feiert auch und bereitet sich darauf vor, die neuangekommenen Gläubigen zu beherbergen, sie ist sich also der vor ihr liegenden schwierigen Herausforderungen bewusst.- Kirche in Not Deutschlandwww.kirche-in-not.de- Kirche in Not Österreichwww.kircheinnot.at- Kirche in Not Schweizwww.kirche-in-not.ch


 
Produktionsjahr: 2011

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