Chinas wachsende Kirche | 27.11.2012 · 2:45 min

Beschreibung

Obwohl offiziell immer noch atheistisch, hat die Volksrepublik China noch nie da gewesene Schritte unternommen, die auf eine wachsende Zusammenarbeit mit religiösen Gruppen abzuzielen scheinen, teilweise aus Sorge, es könne eine Religiosität entstehen, die den zivilen Ungehorsam begünstigen würde. Forschungen an der Universität von Shanghai haben gezeigt, dass es in den Jahren 2006/2007 mindestens 300 Millionen gläubige Menschen gab, mehr als dreimal so viel wie Schätzungen der Regierung zwei Jahre vorher angegeben hatten. Die Kirche ist für die Regierung ein besonderes Problem: Berichte zeigen, dass das Christentum die nunmehr am schnellst wachsende Religion in China ist und 40 Millionen Anhänger hat, viel mehr als Pekings Schätzung von 23 Millionen. Papst Benedikt XVI. appellierte in einem Pastoralbrief 2007 an größere Einheit zwischen der sogenannten „Untergrundkirche" (die nicht von der Regierung anerkannt wird) und der (staatlich anerkannten) „offiziellen" Kirche. Der Brief bat die politischen Autoritäten respektvoll, der Kirche Freiheit bei der Glaubensausübung zu gewähren. Trotzdem gehen die Angriffe auf Christen weiter und haben sich in manchen Fällen sogar verschlimmert.


Erstausstrahlung (bzw. hochgeladen am): 27.11.2012 
Produktionsjahr: 2011

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