Rumänien: 40 Jahre Karfreitag

Beschreibung

Christus wurde zum Tod verurteilt, gekreuzigt und begraben, dann erstand er von den Toten. Diesen Kreuzweg hat auch die griechisch-katholische Kirche in Rumänien erlebt. Diese Kirche wurde gekreuzigt und ist auferstanden.“
Bischof Alexandru Mesian
Als Siebenbürgen 1918 Rumänien angegliedert wurde, wurde die griechisch-katholische Kirche zur größten religiösen Gemeinschaft der Region. Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörten fünf Diözesen zur griechisch-katholischen Kirche, mehr als eineinhalb Millionen Gläubige und 2580 Gotteshäuser.
Die kommunistische Diktatur unter Georgiju Dej und später unter Nicolae Ceausescu war geprägt von starken Einschränkungen der religiösen Praxis. Diese Politik traf den Großteil der orthodoxen Kirche weniger, weil sie zwar auch verfolgt wurde, aber Kompromisse einging und mit den Behörden kooperierte. Die Beziehungen zum Vatikan wurden zwar abgebrochen, die römisch-katholische Kirche, die vor allem aus einer ungarischen Minderheit bestand, wurde jedoch ebenfalls toleriert. Als größte Bedrohung galt jedoch die griechisch-katholische Kirche. Ende Oktober 1948 wurden alle griechisch-katholischen Bischöfe verhaftet. Die kommunistische Propaganda ließ verlauten, die Bischöfe seien „in Exerzitien“. Mehr als 500 Priester und viele Patres, Schwestern und Gläubige wurden verhaftet. Das kommunistische Regime konfiszierte alle Kirchen und den gesamten Kirchenbesitz. Nach 1948 gab es also offiziell keine griechisch-katholische Kirche mehr. Dieser Film zeigt die Geschichte vom Leiden und von der Auferstehung der griechisch-katholischen Kirche in Rumänien.


 
Produktionsjahr: 2007

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