Albanien: Eine Nation ensteht neu

Beschreibung

Albanien, eine der letzten Hochburgen des Kommunismus in Osteuropa, erlebte die Isolierung von dem Rest der Welt besonders stark. Durch die Diktatur Enver Hoxas schlitterte das Land in immer größere Armut, während der Welt verkündet wurde, Albanien sei ein „kommunistischer Himmel auf Erden“.
Vor allem hatten die Katholiken Albaniens zu leiden, da sie – auch als Teil der Intelligenzija – sehr wohl Zusammenhänge verstanden und die Folgen des Kommunismus deutlich absehen konnten. Deshalb mussten sie still gehalten werden. An die 30 Prozent der christlichen Elite und des katholischen Klerus wurden bereits in den ersten fünf Jahren des Kommunismus ausgeschaltet. Die meisten von ihnen verbrachten viele Jahre in Gefängnissen.

Es war für mich wie eine Offenbarung, als ich später in den Akten las, wie Priester mit folgenden Worten auf den Lippen starben: ‚Lang lebe Christus! Lang lebe Albanien! Ich sterbe unschuldig. Ich vergebe meinen Anklägern und denen, die mich morgen hinrichten.’ (Pjeter Pepa, früherer Botschafter des Vatikan in Albanien)

Das Regime brach 1991 schließlich zusammen. Das Land erlangte die Freiheit, und die Grenzen öffneten sich zum ersten Mal auch für Ausländer, darunter für Priester und Missionare. Das Land war verwüstet, Armut schien keine Grenzen zu kennen.


 
Produktionsjahr: 2006

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