Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Am 4. August gedenkt die Kirche des heiligen Pfarrers von Ars, Jean-Marie Vianney. Er ist der Schutzpatron der Priester und war ein unermüdlicher Beichtvater. “Er wurde für den Beichtstuhl geboren. Der Beichtstuhl war sein Leben.”, sagte einer seiner Nachfolger.
Am 7. Juli war Lisieux in der Normandie das Etappenziel der Tour de France. Für die Radrennfahrer ist der Ort wahrscheinlich nur eine Etappe auf dem Weg Richtung Paris gewesen. Katholiken verbinden mit Lisieux vor allem eine besondere Persönlichkeit: die heilige Therese vom Kinde Jesu.
Am 1. März 1911 wurde der als “Engel von Dachau” bekannt gewordene Pater Engelmar Unzeitig geboren. Sein Einsatz in den Typhusbaracken des Konzentrationslagers Dachau ließ ihn zu einem Apostel der Nächstenliebe werden. Ein Gespräch mit Pater Wolfgang Zürrlein über den “deutschen Maximilian Kolbe”.
Am 12. Dezember feierte die Kirche die Erscheinungen von Maria von Guadalupe im heutigen Mexico im Jahre 1531. Neben einem Text von 1649 gibt ein Stoffstück Zeugnis, auf dem sich auf unerklärliche Weise ein Bild der Gottesmutter eingeprägt hat und das bis heute Ziel vieler Wallfahrer ist.
Im mährischen Wallfahrtsort Hostein gibt es eine besondere Marienstatue: von ihr gehen Blitze aus. Sie erinnert an ein Ereignis aus dem Jahr 1241, als ein Unwetter das Lager der Tataren zerstörte, die damals Mähren belagerten. Hostein war eine Station auf der von KIRCHE IN NOT veranstalteten Wallfahrt in die Slowakei und nach Mähren.
Olmütz ist nicht nur bei Touristen beliebt, sondern auch bei Wallfahrern, die sich den Dom und andere Kirchen, die Sarkander-Kapelle und den Heiligen Berg anschauen möchten. Besonders eindrucksvoll ist die über 30 Meter hohe Dreifaltigkeitssäule, in deren Fundament eine Kapelle untergebracht ist.
Ein wichiger Wallfahrtsort in Mähren ist Velehrad. Ein großes Kreuz vor der Kirche erinnert an den Besuch von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1990. Die Basilika ist mit zahlreichen Wand- und Deckenfresken ausgestattet. Der für Mähren bedeutende Bischof Anton Cyrill Stojan ist dort beigesetzt.
Im Oktober veranstalteten wir mit dem Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien eine Wallfahrt in die Slowakei und nach Mähren. Auf dem Programm standen Besuche von Pilgerorten, die man hierzulande kaum kennt. Dabei kann die Slowakei auf eine lange Kirchengeschichte blicken.
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