Das weltweite katholische Hilfswerk "Kirche in Not" gibt für das Jahr 2011 ein ungewöhnliches Kalenderfaltblatt heraus. Das Titelbild zeigt eine Statue der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria, der sogenannten "Immakulata", wie sie gerade auf einer Werkbank restauriert wird.
Auf die Frage, warum "Kirche in Not" gerade dieses unfertige Motiv der Statue für den Kalender 2011 ausgewählt habe, antwortete Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert augenzwinkernd: "Wir alle haben mit dieser Statue gemeinsam, dass in unserem Leben die Restaurierung immer noch läuft." Der Kalender solle Mut machen, sich das Vorbild der Mutter Gottes während des ganzen Jahres tagtäglich vor Augen zu führen. "Maria war von Geburt an makellos und ist uns eine sehr gute Fürsprecherin auf unserem Weg zur Heiligkeit", erklärte Fenbert.
"Kirche in Not" habe die über 200 Jahre alte Statue der "Immakulata" vor zehn Jahren geschenkt bekommen und seitdem in der Hauskapelle aufgestellt, berichtete Fenbert weiter. Nach dem Umzug der Geschäftsstelle in ein ehemaliges Kloster im Münchner Süden habe sich die Gelegenheit geboten, die Marienstatue für die neue Hauskapelle grundlegend zu restaurieren. Fenbert kündigte an, dass die "Kalender-Immakulata" ab dem 8. Dezember wieder ihren ständigen Platz in der Hauskapelle erhalten werde.
Art.Nr.: 6045
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