Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Am 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Politiker und Kirchenvertreter weisen darauf hin, dass auch die Religionsfreiheit ein elementares Menschenrecht ist. In einer Resolution fordern katholische und evangelische Institutionen eine umfassende Religionsfreiheit in der arabischen Welt.
Am 28. November fand die erste Runde der Parlamentswahlen in Ägypten statt. Nach der Auszählung der Stimmzettel kommen die fundamentalistischen Salafisten auf 21 Prozent. Kirchenvertreter sind über diesen Erfolg erschüttert, denn die Partei sei für mehrere Angriffe auf christliche Kirchen verantwortlich.
Auch 2011 gab es zahlreiche Angriffe und Überfälle auf Christen und kirchliche Einrichtungen. Brennpunkte der Christenverfolgung waren zum Beispiel Ägypten und Irak, wo viele Menschen bei Anschlägen ums Leben kamen. Doch es gibt Zeichen der Hoffnung, wie Menschenrechtsexperte Berthold Pelster berichtet.
Ein ägyptischer Bischof hat in einem Gespräch mit KIRCHE IN NOT die Gewalt des Militärs gegen friedliche Demonstranten in Kairo verurteilt. Christen und Muslime protestierten gemeinsam auf dem Tahrir-Platz für ihre Menschenrechte, betonte er. Die jüngsten Demonstrationen seien ein “Schrei nach Gerechtigkeit”.
Am 28. November fand in Ägypten die erste Runde der Parlamentswahl statt. Msgr. Joachim Schroedel, Seelsorger der deutschsprachigen Katholiken im Nahen Osten, über die Hoffnungen und Sorgen sowie die Lage der ägyptischen Christen.
Der “Arabische Frühling” geht in eine neue Phase. Ein Interview zur Lage der Christen in den Ländern der “Arabellion” mit der Geschäftsführerin von KIRCHE IN NOT, Karin Maria Fenbert.
Am Sonntagabend ist es in Kairo zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen koptischen Christen, Muslimen und Sicherheitskräften gekommen. Dabei kamen mindestens 26 Personen ums Leben, über 200 wurden verletzt. Ein Sprecher der Kirche erhebt schwere Vorwürfe gegen das Vorgehen der Sicherheitskräfte.
Am Sonntag, den 18. September, laden wir um 18 Uhr zu einer Kreuzweg-Andacht in den Augsburger Dom ein. Im Mittelpunkt stehen die verfolgten Christen im Nahen und Mittleren Osten. Zuvor gibt es um 16 Uhr eine ökumenische Kundgebung zum Thema Christenverfolgung auf dem Rathausplatz.
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