Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Am 28. November fand die erste Runde der Parlamentswahlen in Ägypten statt. Nach der Auszählung der Stimmzettel kommen die fundamentalistischen Salafisten auf 21 Prozent. Kirchenvertreter sind über diesen Erfolg erschüttert, denn die Partei sei für mehrere Angriffe auf christliche Kirchen verantwortlich.
Ein ägyptischer Bischof hat in einem Gespräch mit KIRCHE IN NOT die Gewalt des Militärs gegen friedliche Demonstranten in Kairo verurteilt. Christen und Muslime protestierten gemeinsam auf dem Tahrir-Platz für ihre Menschenrechte, betonte er. Die jüngsten Demonstrationen seien ein “Schrei nach Gerechtigkeit”.
Führende koptische Geistliche haben in Gesprächen mit KIRCHE IN NOT die aktuellen politischen Entwicklungen in Ägypten begrüßt. Eine demokratische Regierung sei schon lange ein Traum und ein Hoffnung gewesen, sagte Patriarch Antonios Naguib.
Auf dem 4. Internationalen Kongress “Treffpunkt Weltkirche” von KIRCHE IN NOT wird es unter anderem um die Situation der Christen in islamischen Ländern gehen. Der Kongress findet vom 18. bis 20. März 2011 im Congress Centrum Würzburg statt.
In einer Stadt südlich von Kairo werden eine Kirche und eine Schule errichtet. Der koptisch-katholische Bischof von Gizeh freut sich über diese Entscheidung der Regierung, denn normalerweise sind Baugenehmigungen für christliche Gebäude in Ägypten nur sehr schwer zu bekommen.
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