Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Fanatische Islamisten haben erneut Christen in Pakistan angegriffen und eine Kirche in Brand gesteckt. Eine bewaffnete Menschenmenge drang in ein überwiegend von Christen bewohntes Dorf ein und zündete die örtliche Kirche an. In der Nähe von Karachi konnte die Polizei eine Stürmung einer Kirche verhindern.
Die pakistanische Bischofskonferenz geht mit einer Unterschriftenaktion gegen das Anti-Blasphemie-Gesetz vor. Es stellt eine nicht näher definierte “Beleidigung” des Islam unter Strafe und dient radikalen Islamisten zur Rechtfertigung ihrer Angriffe auf Christen. Emmanuel Asi über die Lage der Christen in Pakistan.
Am vergangenen Sonntag veranstalteten wir im Augsburger Dom einen Kreuzweg für die verfolgte Kirche. Unter anderem berichteten irakische Christen über die schwierige Situation in ihrer Heimat. Erich Maria Fink aus Beresniki in Russland erzählte von seiner Arbeit in der östlichsten Pfarrei Europas.
Der Erzbischof von Kirkuk im Irak sieht das Christentum in seiner Heimat bedroht. Die Sicherheitskräfte bekommen die angespannte Lage nicht in den Griff. Erst kürzlich kam es zu einer Anschlagsserie auf Kirchen in Bagdad. Als einzigen Ausweg aus ihrer prekären Lage sehen viele Christen nur noch die Flucht.
Es häufen sich Meldungen, dass in Ägypten koptische Kirchen niedergebrannt werden. Schlimmer noch: Behörden und Polizei scheinen in solchen Fällen nicht einzugreifen. Über die Lage der Kopten in dem afrikanischen Land sprachen wir mit dem koptisch-orthodoxen Bischof von Deutschland, Anba Damian.
Nach den tödlichen Angriffen gegen Christen in der nordostpakistanischen Stadt Gojra am vergangenen Samstag erhebt der Bischof von Faisalabad, Joseph Coutts, schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Diese habe die Christen nicht ausreichend beschützt. Bei den Unruhen waren acht Christen getötet worden, unter den Toten waren auch zwei Kinder.
Der Heilige Vater hat in seiner Gebetsmeinung für den Monat August zum Gebet für verfolgte Christen und Flüchtlinge aufgerufen. Damit greift er das zentrale Anliegen unseres Hilfswerks auf. Weltweit werden Millionen Christen wegen ihres Glaubens benachteiligt, unterdrückt oder sogar verfolgt.
Im westafrikanischen Staat Nigeria haben radikale islamistische Gruppen in mehreren Bundesstaaten in den vergangenen Tagen laut Prälat Obiora Ike inzwischen über 500 Menschen getötet, darunter zahlreiche Christen. Diese Gewaltwelle gegen “alles Westliche” weite sich besonders im Norden des Landes aus.
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