Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Am 20. November wäre Otto von Habsburg 100 Jahre alt geworden. Er war ein Freund und Unterstützer unseres Hilfswerks. Unter anderem war er häufiger und gern gesehener Gast bei unseren Internationalen Kongressen “Treffpunkt Weltkirche”. Er und Pater Werenfried vertraten ähnliche Ideale und Visionen.
Vor 50 Jahren, am 13. August 1961, wurde damit begonnen, die Berliner Mauer zu errichten. Damit war der Ostteil der Stadt nun endgültig vom Westen abgeriegelt. Die Berliner Bürgerrechtlerin Freya Klier erinnert sich und sprach in einem Interview mit KIRCHE IN NOT über die Widerstandsbewegung in der DDR.
Die Mutter von Pater Oskar Wermter war eine Vollblut-Katholikin. Sie arbeitete Tag und Nacht nicht nur für ihre Familie, sondern sie war für viele andere Menschen eine beliebte Ansprechpartnerin. “Sie fuhr nie nach Afrika, aber Afrika kam zu ihr”, schreibt Pater Wermter, der heute in Simbabwe als Seelsorger arbeitet.
Im November haben wir uns mit etwa 120 Freunden und Wohltätern von KIRCHE IN NOT im Kloster Helfta getroffen. Wir tauchten ein in die bewegte Geschichte des Klosters und der drei heiligen Frauen von Helfta. Neben geistlichen Angeboten gab es auch Podiumsgespräche mit Pater Bernhard Vosicky OCist.
Vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer. Noch nicht einmal ein Jahr später gab es ein vereintes Deutschland. Pater Werenfried betrachte die politischen Entwicklungen in Ostdeutschland und Osteuropa anfangs mit Vorsicht und Skepsis. Doch er erkannte, dass ein Prozess begonnen hat, der nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte.
In Berlin veranstalteten wir einen Begegnungstag zum zwanzigsten Jahrestag der Öffnung des Eisernen Vorhangs. Dazu hatten wir unter anderem den Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki (Ukraine), Bischof Clemens Pickel (Russland) sowie den Journalisten Stephan Kulle als Gäste eingeladen.
Schon zu Beginn seines Pontifikats 1978 forderte Papst Johannes Paul II.: “Öffnet die Grenzen der Staaten!” Er wandte sich damit an die Katholiken in Osteuropa und forderte sie quasi zum gewaltlosen Widerstand auf. Über den Einfluss von Papst Johannes Paul II. an der Öffnung des Eisernen Vorhangs sprachen wir mit dem Osteuropa-Experten Dr. Gerd Stricker.
Vor dreißig Jahren besuchte Papst Johannes Paul II. seine polnische Heimat. Dieser erste Besuch eines Papstes im sowjetisch kontrollierten Ostblock hat den Fall des Eisernen Vorhangs maßgeblich miteingeleitet. Darüber sprachen wir mit dem Osteuropa-Experten und Journalisten Dr. Gerd Stricker.
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