Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
Deutschland e.V.
Lorenzonistraße 62
81545 München
Telefon 089 - 64 24 888-0
Telefax 089 - 64 24 888-50
info @ kirche-in-not.de

Auch Tage nach den blutigen Unruhen in Nigeria ist die Bevölkerung immer noch erschüttert. Politiker weltweit fordern eine Lösung des andauernden Konflikts zwischen Christen und Muslimen. Doch es sei kein rein religiöser Konflikt, so der Erzbischof von Jos. Es bedürfe vielmehr politischer und sozialer Veränderungen.
Bei Unruhen zwischen Muslimen und Christen sind über 500 Menschen getötet worden. Hirten eines muslimischen Nomadenvolkes hatten christliche Dörfer überfallen und die Einwohner mit Macheten hingerichtet. Christliche Religionsführer erheben schwere Vorwürfe gegen die Armee.
Nach den gewalttätigen Unruhen in Nigeria in den letzten Tagen hat der Erzbischof von Jos die Regierung und die Berichterstattung der Medien kritisiert. Die Faktenlage sei unklar, vieles beruhe auf Gerüchten. Von der Regierung fordert er, das Potenzial der Nigerianer zu entwickeln und ihnen Sicherheit zu geben.
Seit dem Wochenende ist es in der Stadt Jos in Zentralnigeria zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen gekommen. Wie viele Menschen bei den Unruhen getötet wurden, ist noch nicht bekannt. Etwa 800 Menschen wurden verletzt, Tausende sind aus der Stadt geflohen.
Jos liegt im östlichen Zentralnigeria. Im Jahr 2004 hat das Erzbistum begonnen, ein Trainingszentrum für Frauen zu errichten. Hier sollen sie einerseits dazu angeleitet werden, bei der Evangelisierung in Familien, Schulen und Pfarrgemeinden mitzuarbeiten, andererseits sollen sie auch eine berufliche Qualifikation erhalten
Sitemap | Hilfe | Privatsphäre | Kontakt