Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Viele Christen aus Bosnien-Herzegowina verlassen das Land. Kardinal Puljic berichtet von einer zunehmenden Islamisierung und von sozialen Benachteiligungen von Katholiken. Hoffnung setzt er in die Priesterseminaristen in Sarajewo. Wir möchten die Ausbildung der jungen Männer mit Ihrer Hilfe unterstützen.
Am 9. Mai hält unser Mitarbeiter André Stiefenhofer in Würzburg einen Vortrag über das Christentum im Irak. Er hatte das Land im vergangenen Jahr im Rahmen einer Projektreise von KIRCHE IN NOT besucht. Der Vortrag im Matthias-Ehrenfried-Haus beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der Kustos des Heiligen Landes, Pierbattista Pizzaballa, hat sich im Gespräch mit KIRCHE IN NOT gegen ein gewaltsames Eingreifen der internationalen Gemeinschaft in Syrien ausgesprochen.
Seit Wochen ist die westsyrische Stadt Homs umkämpft. Viele christliche Einwohner sind bereits geflohen. Der Bischof von Aleppo, Antoine Audo, befürchtet sogar, dass es ähnlich wie im Irak zu Übergriffen auf Kirchen und Christen geben könnte. KIRCHE IN NOT unterstützt die Flüchtlinge mit einer Soforthilfe.
In einem gemeinsamen Schreiben der Bischöfe aus Nord- und Südsudan warnen die Kirchenvertreter vor einem Krieg zwischen beiden Staaten. Seit einigen Wochen gäbe es in der Grenzregion Luftangriffe und Provokationen beider Regierungen. Außerdem bitten die Bischöfe die internationale Gemeinschaft um Lebensmittel und Medikamente.
Am Horn von Afrika sind weiterhin Millionen Menschen von einer Dürre und Hungersnot betroffen. Ein Salesianer berichtet, dass sein Ordens schon im vergangenen Jahr auf die katastrophale Lage aufmerksam gemacht habe. Die Hilfsaktionen seien sehr spät angelaufen.
Nach den Wahlen im Frühjahr kam es in der Elfenbeinküste zu blutigen Kämpfen. Mittlerweile hat sich die Lage nach Einschätzung von Bischof Ignace Bessi Dogbo stabilisiert. Bei einem Besuch von KIRCHE IN NOT sprach er auch über das Zusammenleben von Christen und Muslimen.
Im Juli hat sich der Südsudan vom Norden unabhängig erklärt. Leider verläuft die Trennung der Staaten bis heute nicht friedlich. Am Wochenende erhielten wir einen Hilferuf eines Weihbischofs, der uns um Unterstützung für Flüchtlinge in der Grenzregion bittet. KIRCHE IN NOT stellt eine Soforthilfe zur Verfügung.
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