Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Im November 2011 reiste eine Delegation von KIRCHE IN NOT nach Pakistan, um sich über die Lage der Christen vor Ort zu informieren. In dieser Reportage berichtet unsere Mitarbeiterin Eva-Maria Kolmann über die verzweifelte Situation der Menschen im Land.
Derzeit sind rund 900 000 Menschen von einer Flutkatastrophe auf den Philippinen betroffen. Ein Bischof wirft der Regierung vor, dass die Behörden versäumt hätten, den Notstand auszurufen. Dadurch sei die Hilfe nur schleppend angelaufen. Der Bischof bittet um Unterstützung für die von der Flut Betroffenen.
Ein Kirchenvertreter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Regierung der Provinz Sindh. Er erklärte, dass einige Regionen, in denen vor allem religiöse Minderheiten lebten, bewusst überflutet worden seien, um die Flächen muslimischer Großgrundbesitzer zu schützen. Das Leid der Bevölkerung sei billigend in Kauf genommen worden.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in engem Kontakt mit den Bischöfen des von der Flut heimgesuchten Landes und koordinieren unsere Hilfe. Die Projektreferenten von KIRCHE IN NOT überwachen streng, wohin die Spenden fließen. Ihre Hilfe kommt vor Ort an, wie uns der Nuntius in Pakistan bestätigt.
Die Lage in den Flutgebieten in Pakistan ist weiterhin dramatisch. Wir stehen in Kontakt mit einigen Bischöfen sowie den Salesianern in der Stadt Quetta. Dorthin wurden viele Flüchtlinge mit Zügen gebracht. Allerdings war man dort nicht auf diese Menschenmassen vorbereitet. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!
KIRCHE IN NOT stellt 15.000 Euro Soforthilfe für die Flutopfer in Pakistan zur Verfügung. Die Flutkatastrophe im Norden des Landes wurde von heftigen Monsunregenfällen ausgelöst. Nach offiziellen Angaben sind bislang mehr als 1 600 Menschen ums Leben gekommen, Millionen sind betroffen.
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