Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Im orthodox geprägten Georgien leben nur 50 000 Katholiken. Das Zusammenleben der beiden Konfessionen ist im Alltag nicht immer einfach, da die orthodoxe Kirche einige Privilegien genießt. Die katholische Minderheit versteht sich dennoch als Brücke zwischen den christlichen Traditionen im Osten und Westen.
Armenien musste im Laufe der Geschichte viele nationale Katastrophen überstehen: etwa der Völkermord vor 94 Jahren während des Ersten Weltkriegs, ein schweres Erdbeben im Jahr 1988 oder ein Bürgerkrieg mit Aserbaidschan. Bis heute prägen diese Ereignisse das Leben im Land.
Am 22. Februar feiert die katholische Kirche das Fest “Kathedra Petri”, Petri Stuhlfeier. Vor der Liturgie-Reform wurde es außer an diesem Datum auch am 18. Januar begangen. Zu den Hintergründen dieser unterschiedlichen Daten ein Beitrag von Prof. Dr. Rudolf Grulich.
Die assyrischen und chaldäischen Katholiken leben heute unter anderem im Iran, Irak, der Türkei, Syrien und Georgien. Sie haben über Jahrhunderte darum gekämpft, ihren Glauben und ihre Sprache zu bewahren.
In Georgien, wo die Georgisch-Orthodoxe Kirche mit mehr als achtzig Prozent der Bevölkerung beherrschend ist, existiert nur eine kleine katholische Minderheit von 0,8 Prozent der etwa 4,7 Millionen Einwohner.
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