Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Eine der bekanntesten Mystikerinnen des Mittelalters ist die heilige Gertrud von Helfta. Sie trägt als einzige deutsche Heilige auch den Beinamen “die Große”. Ihr Gedenktag ist im deutschsprachigen Raum der 17. November. Mehr zur heiligen Gertrud erfahren Sie auch in einem eigenen “Glaubens-Kompass”.
Auch wenn die Tschechische Republik heute ein säkularer Staat ist, so wird in unserem Nachbarland dennoch an die einheimischen Heiligen erinnert. Zum Teil kennt man sie auch hierzulande, wie etwa den heiligen Wenzel oder den heiligen Veit. Doch es gibt auch weniger bekannte. Professor Rudolf Grulich stellt sie vor.
Die heilige Agnes von Böhmen ist zwar hierzulande weniger bekannt, aber in unserem Nachbarland Tschechische Republik ist sie sogar auf einem 50-Kronen-Geldschein abgedruckt. Sie wurde vor 800 Jahren geboren, aber erst 1989 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.
Im September haben wir eine Wallfahrt nach Südböhmen mitveranstaltet. Eine Station war Prachatitz, dem Geburtsort von Johann Neumann. Er siedelte später nach Nordamerika und wurde Bischof von Philadelphia. Nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen. Er war der erste Heilige des nordamerikanischen Kontinents.
Am dritten Tag der Novene zum Papstbesuch steht die heilige Elisabeth im Mittelpunkt. Sie stammte aus einem Königshaus und heiratete den Landgrafen von Thüringen. Elisabeth erkannte die Widersprüche des adligen Wohlstandes und des einfachen Lebens der Untertanen und setzte sich für die Armen ein.
Zweiter Tag der Novene auf dem Weg zum Deutschlandbesuch des Papstes. Im Mittelpunkt steht der heilige Bonifatius. Die Einheit mit dem Heiligen Vater lag ihm besonders am Herzen. Aus der Gemeinschaft mit dem Papst schöpfte Bonifatius die Kraft und den Eifer, das Evangelium zu verkünden.
Die Stadt am Main ist bekannt für die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan. Ihre Gebeine liegen in der Neumünsterkirche. Doch in Würzburg findet man auch Spuren anderer Heiliger und Seliger. Am 15. Mai wird beispielsweise der Märtyrer Pfarrer Georg Häfner seliggesprochen. Ein Beitrag von Rudolf Grulich.
Olmütz ist nicht nur bei Touristen beliebt, sondern auch bei Wallfahrern, die sich den Dom und andere Kirchen, die Sarkander-Kapelle und den Heiligen Berg anschauen möchten. Besonders eindrucksvoll ist die über 30 Meter hohe Dreifaltigkeitssäule, in deren Fundament eine Kapelle untergebracht ist.
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