Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Vor drei Jahren machte der indische Bundesstaat Orissa Schlagzeilen, als fanatische Hindus christliche Dörfer überfielen. Zahlreiche Einwohner kamen dabei um oder flohen aus ihrer Heimat. Dennoch bleibt die Kirche aktiv und veranstaltet Glaubens- und Familienkurse. Unterstützen Sie diese mit Ihrer Spende.
Leo Cornelio, Erzbischof in der zentralindischen Diözese Bhopal, ist einer unserer internationalen Gäste auf dem Kongress “Treffpunkt Weltkirche” vom 18. bis 20. März. In einem Interview berichtet er über die Christen in Indien, die Popularität von Mutter Teresa und die verschiedenen Riten auf dem Subkontinent.
Vor einem Jahr kam es im ostindischen Bundesstaat Orissa zu Angriffen nationalistischer Hindus auf Christen, bei denen über einhundert Menschen starben und zahlreiche Kirchen zerstört wurden. Noch immer leben viele in Flüchtlingslagern. Kirchenvertreter fordern einen besseren Schutz für die christliche Minderheit.
Erzbischof Raphael Cheenath berichtet von massiven Drohungen gegen alle Christen, die im indischen Bundesstaat Orissa zur Wahl gehen wollen. Die nationalistische Hindu-Partei BJP (indische Volkspartei) versucht nach seinen Angaben mit allen Mitteln, die Christen vom wählen abzuhalten.
Seit über 60 Jahren setzen wir uns weltweit für verfolgte und bedrängte Christen ein. Zurzeit brauchen besonders unsere Glaubensgeschwister in Indien, Irak und Pakistan unsere Unterstützung. Über aktuelle Brennpunkte der Christenverfolgung berichtet unser Mitarbeiter Berthold Pelster.
Bischof Gerald Mathias aus der nordindischen Diözese Lucknow hat einen Großteil der Feierlichkeiten rund um das Weihnachtsfest aus Sicherheitsgründen abgesagt. Das berichtete Generalvikar Ignatius D’Souza gegenüber KIRCHE IN NOT. Von den Streichungen ist unter anderem ein traditionelles Tanzspiel betroffen, das auch gerne von Nicht-Christen besucht worden ist.
Eine Friedensmission ist im ost-indischen Bundesstaat Orissa unterwegs, die nach den Unruhen zwischen Hindus und Christen in den vergangenen Monaten für eine Aussöhnung unter der Bevölkerung sorgen soll. Erzbischof Raphael Cheenath von Kataka-Bhubaneswar befürwortet ausdrücklich diese Mission, denn Friede untereinander sei der einzige Weg.
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