Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Der syrisch-katholische Erzbischof von Mossul fordert nach dem Bombenanschlag auf eine Kirche in der nordirakischen Stadt Kirkuk mehr Sicherheit durch die Regierung. Er beklagt ferner das Machtinteresse der Politiker. Bei einem Anschlag am 2. August wurden viele Menschen verletzt und die Kirche schwer beschädigt.
Seit Wochen demonstrieren in Syrien die Einwohner für mehr Freiheiten und gegen Präsident Assad. Das Regime reagiert mit Gewalt und lässt auf Demonstranten schießen. Über 1000 Menschen sollen bereits getötet worden sein. Bitte beten Sie für den Frieden und die Menschen in Syrien. KIRCHE IN NOT hilft vor Ort.
Mit 140 Sachen über die Landstraße und dabei eine SMS schreiben – in Deutschland ist das natürlich verboten. Auf den Straßen Iraks sieht das anders aus. Unser Mitarbeiter André Stiefenhofer stellte eine Übereinstimmung des irakischen Straßenverkehrs mit der politischen Lage im Land fest.
Das Leben in der irakischen Stadt Mossul ist gefährlich. Sunnitische und schiitische Milizen kämpfen um die Vorherrschaft – mittendrin die christliche Minderheit. Unser Kollege André Stiefenhofer hat kürzlich den Nordirak besucht und mit Erzbischof Nona über die Lage und das Leben der Christen in Mossul gesprochen.
Tomas Toma ist deutscher Staatsbürger und war Seminarist im chaldäisch-katholischen Priesterseminar im nordirakischen Erbil. Mitte der 1990er-Jahre war er aus Bagdad nach Deutschland geflohen. In einem Interview berichtet er über seine Berufung und die Herausforderungen für einen Priester im Irak.
Im irakisch-türkischen Grenzgebiet liegt das Dorf Levo. In den Sechzigerjahren flohen viele Einwohner nach Bagdad, weil irakische Truppen hier mit Gewalt gegen die kurdische Bevölkerung vorgingen. Nun sind viele in das Dorf zurückgekehrt, weil es in Bagdad zu unsicher wurde. Afram Yokhanna ist einer von ihnen.
Vor kurzem ist unser Mitarbeiter André Stiefenhofer von einer Informationsreise in den Nahen Osten zurückgekehrt. In einem Interview schildert er die Situation der Christen in Jordanien. In den vergangenen Jahren sind aus dem Irak eine halbe Million Menschen in das Nachbarland geflohen, darunter viele Christen.
KIRCHE IN NOT plant eine umfassende Hilfsaktion für Christen in Jordanien. Die Aktion soll irakischen Flüchtlingsfamilien dabei helfen, ihren Glauben zu erhalten und die Ausbildung für ihre Kinder an christlichen Schulen zu finanzieren. Mitarbeiter unseres Hilfswerks haben im Mai Flüchtlinge besucht. Lesen Sie über das Schicksal von Sarkis F. und seiner Familie.
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