Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
Deutschland e.V.
Lorenzonistraße 62
81545 München
Telefon 089 - 64 24 888-0
Telefax 089 - 64 24 888-50
info @ kirche-in-not.de

Bei insgesamt acht Bombenanschlägen auf Kirchen im Irak sind seit Sonntagabend mindestens vier Menschen getötet und über vierzig teilweise schwer verletzt worden. Die heftigste Explosion ereignete sich vor der chaldäischen Marienkirche in Bagdad. Am Montag wurde eine Kirche in Mossul beschädigt.
In den letzten fünf Jahren haben tausende Christen den Irak verlassen. Damit droht dem Christentum die Auslöschung im Land. Erzbischof Louis Sako aus Kirkuk hat um Unterstützung für die christliche Minderheit gebeten. Bei einem Pressegespräch in Wien schilderte er die aktuelle Situation.
Seit über 60 Jahren setzen wir uns weltweit für verfolgte und bedrängte Christen ein. Zurzeit brauchen besonders unsere Glaubensgeschwister in Indien, Irak und Pakistan unsere Unterstützung. Über aktuelle Brennpunkte der Christenverfolgung berichtet unser Mitarbeiter Berthold Pelster.
Vor wenigen Tagen fanden im Irak Provinzwahlen statt. Erzbischof Louis Sako aus Kirkuk bezeichnet sie als einen “Schritt nach vorn” für die benachteiligten Christen. Allerdings werde es schwer, ihre Stimme in der Regierung und in der weiteren politischen Debatte hörbar zu machen.
Auf die Situation verfolgter Christen weltweit haben wir am vergangenen Sonntag bei einer Tagung in der Katholischen Akademie in Trier aufmerksam gemacht. Experten und Betroffene diskutierten zum Thema “Christenverfolgungen heute – (K)ein Medienthema?”. Die Teilnehmenden forderten ein stärkeres öffentliches Interesse für das Thema Christenverfolgung.
Sitemap | Hilfe | Privatsphäre | Kontakt