Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Frauen haben es in Pakistan besonders schwer. Schläge von Ehemännern, Ehrenmorde und auch absichtliche Entstellungen kommen häufig vor. Oft trauen Frauen sich nicht, jemanden um Hilfe zu bitten. Schwester Nazreen Daniels kümmert sich um misshandelte und gedemütigte Frauen. Eine bewegende Reportage.
Der Erzbischof von Sarajevo, Kardinal Vinko Puljic, beklagt eine Benachteiligung von Katholiken in Bosnien-Herzegowina. Sie seien auf dem Arbeitsmarkt und anderen Bereichen des sozialen Lebens nicht gleichberechtigt. Außerdem beobachtet der Bischof eine zunehmende Islamisierung des Landes.
In der pakistanischen Stadt Lahore ist eine kirchliche Einrichtung widerrechtlich und ohne Vorwarnung abgerissen worden. Die Bewohner mussten zum Teil ihr Hab und Gut zurücklassen und stehen nun vor dem Nichts. Pakistanische Kirchenvertreter bitten um das Gebet für die christliche Minderheit.
Patriarch Gregor III. Laham ist das Oberhaupt der melkitisch-katholischen Kirche im Nahen Osten. Im Gespräch mit KIRCHE IN NOT spricht er über den Konflikt im Heiligen Land und die besonderen Beziehungen zum Islam. Er plädiert unter anderem für einen eigenständigen Palästinenserstaat.
Für Christen ist das Leben in Pakistan aufgrund der Benachteiligungen nicht einfach; in einem Gefängnis ist sie noch prekärer. Aber auch dort wird Weihnachten gefeiert. Dominikanerpatres besuchen die Inhaftierten, geben ihnen Geschenke und beten und singen mit ihnen. Ein Beitrag von Eva-Maria Kolmann.
In Pakistan sind zwei Christen, davon ein Kind, fälschlicherweise wegen Gotteslästerung angeklagt worden. Auf Blasphemie stehen dort die Todesstrafe oder lange Haftstrafen. Während das Kind freigesprochen wurde, ist ein Mann grundlos in Haft. Die Anklage durch seine Freundin geschah auf Druck von außen.
Seit 1986 gibt es in Pakistan das “Blasphemie-Gesetz”. Wer den Koran beleidigt, kann zu einer lebenslangen Haft verurteilt werden; bei einer Beleidigung des Propheten Mohammed droht die Todesstrafe. Doch das Gesetz werde häufig missbraucht, um Rache zu üben, so ein muslimischer Anwalt.
Vom 28. November bis 1. Dezember 2006 reiste Papst Benedikt XVI. in die Türkei. Seine Stationen waren damals Ankara, Ephesus und Istanbul. Professor Rudolf Grulich wirft einen Blick zurück und reflektiert, was sich seit dem Papstbesuch für die christliche Minderheit in der Türkei verändert hat – und was nicht.
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