Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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In Pakistan sind zwei Christen, davon ein Kind, fälschlicherweise wegen Gotteslästerung angeklagt worden. Auf Blasphemie stehen dort die Todesstrafe oder lange Haftstrafen. Während das Kind freigesprochen wurde, ist ein Mann grundlos in Haft. Die Anklage durch seine Freundin geschah auf Druck von außen.
Seit 1986 gibt es in Pakistan das “Blasphemie-Gesetz”. Wer den Koran beleidigt, kann zu einer lebenslangen Haft verurteilt werden; bei einer Beleidigung des Propheten Mohammed droht die Todesstrafe. Doch das Gesetz werde häufig missbraucht, um Rache zu üben, so ein muslimischer Anwalt.
Vom 28. November bis 1. Dezember 2006 reiste Papst Benedikt XVI. in die Türkei. Seine Stationen waren damals Ankara, Ephesus und Istanbul. Professor Rudolf Grulich wirft einen Blick zurück und reflektiert, was sich seit dem Papstbesuch für die christliche Minderheit in der Türkei verändert hat – und was nicht.
Der Besuch eines Gottesdienstes kann für Christen im Irak lebensgefährlich sein. Selbst der Bischof von Mossul ist mit Polizeischutz zur Osternacht gefahren. Um Konflikte zwischen Christen und Muslimen schon im Keim zu ersticken, soll vor allem in Bildungsangebote investiert werden, fordern irakische Bischöfe.
Am 28. November fand in Ägypten die erste Runde der Parlamentswahl statt. Msgr. Joachim Schroedel, Seelsorger der deutschsprachigen Katholiken im Nahen Osten, über die Hoffnungen und Sorgen sowie die Lage der ägyptischen Christen.
Im Oktober 2010 kam es in einer katholischen Schule zu Ausschreitungen muslimischer Schüler. Unter anderem zerrissen sie Bibeln und verbrannten sie. Auch das Auto des Bischofs wurde schon in Brand gesteckt. Wir möchten Programme für den interreligiösen Dialog fördern, damit so etwas nicht mehr vorkommt.
Am Wochenende sind in Nigeria viele Menschen bei Anschlägen getötet worden. Ein Bischof aus einer Stadt im Nordosten des Landes erhebt Vorwürfe gegen die Regierung, dass sie die Bevölkerung nicht ausreichend schütze. Zudem würden Islamisten womöglich von Politikern unterstützt, sagt er weiter.
Der “Arabische Frühling” geht in eine neue Phase. Ein Interview zur Lage der Christen in den Ländern der “Arabellion” mit der Geschäftsführerin von KIRCHE IN NOT, Karin Maria Fenbert.
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