Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Gegen Gewalt und Terror im nordirakischen Kirkuk haben sich der katholisch-chaldäische Erzbischof von Kirkuk, Louis Sako, sowie Vertreter des sunnitischen Islam, arabische Stammesführer und Repräsentanten der Lokalregierung ausgesprochen.
Viele Christen im Irak sind in die Kurdengebiete im Norden des Landes geflohen. Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von KIRCHE IN NOT Deutschland, ist soeben von einer Projektreise in diese Region zurückgekehrt. Wir haben sie zu der aktuellen Situation der irakischen Glaubensgeschwister befragt.
Der chaldäisch-katholische Erzbischof von Kirkuk, Louis Sako, berichtet, dass die Christen im Irak die Weihnachtstage in großer Angst verbringen werden. Nach dem Abzug der US-Truppen sei die Sicherheitslage labiler geworden. Beten Sie für die unterdrückten Christen.
Seit einigen Wochen beschießt die türkische Armee mutmaßliche Stellungen der Kurdischen Arbeiterpartei PKK im Norden Iraks. Ein Priester aus dieser Region berichtet uns, dass die Bombardements sehr heftig waren, und bittet um das begleitende Gebet.
Die Christen im Irak leben zwischen Hoffen und Bangen: In Bagdad haben trotz der gefährlichen Lage 40 Kinder die Erstkommunion empfangen; im Norden des Landes gab es im August bereits drei Anschläge auf christliche Kirchen. Unser Hilfswerk unterstützt die Friedensarbeit der irakischen Bischöfe. Helfen Sie mit Ihrer Spende.
Der syrisch-katholische Erzbischof von Mossul fordert nach dem Bombenanschlag auf eine Kirche in der nordirakischen Stadt Kirkuk mehr Sicherheit durch die Regierung. Er beklagt ferner das Machtinteresse der Politiker. Bei einem Anschlag am 2. August wurden viele Menschen verletzt und die Kirche schwer beschädigt.
In der nordirakischen Stadt Kirkuk sind bei einem Anschlag auf eine Kirche mindestens 15 Menschen verletzt wurden. Die Einrichtung wurde zum Teil zerstört, viele Häuser und Autos im Umfeld der Kirche wurden beschädigt. Immer wieder ist die christliche Minderheit Ziel von Angriffen radikaler Muslime.
Die Ermordung eines Christen hat Entsetzen unter den Gläubigen im Irak ausgelöst. Er wurde am Montag verstümmelt aufgefunden. Kirchenvertreter vermuten hinter der grausamen Tat radikale Islamisten, die die Christen im Land einschüchtern möchten.
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