Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Erzbischof Maroun Lahham ist seit Januar 2012 Patriarchalvikar für Jordanien. Oliver Maksan, Nahost-Korrespondent von KIRCHE IN NOT, sprach mit ihm über die Religionsfreiheit und das Verhältnis von Christen und Muslimen in dem arabischen Land.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Il ist tot. Das Land ist politisch, wirtschaftlich und kulturell fast vollständig isoliert. Die wenigen Christen im Land werden verfolgt und in Straf- und Umerziehungslager gebracht. Darüber hinaus gibt es keinen Klerus, so dass ein eigentlicher Kult unmöglich ist.
Am 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Politiker und Kirchenvertreter weisen darauf hin, dass auch die Religionsfreiheit ein elementares Menschenrecht ist. In einer Resolution fordern katholische und evangelische Institutionen eine umfassende Religionsfreiheit in der arabischen Welt.
Seit 1986 gibt es in Pakistan das “Blasphemie-Gesetz”. Wer den Koran beleidigt, kann zu einer lebenslangen Haft verurteilt werden; bei einer Beleidigung des Propheten Mohammed droht die Todesstrafe. Doch das Gesetz werde häufig missbraucht, um Rache zu üben, so ein muslimischer Anwalt.
Auch 2011 gab es zahlreiche Angriffe und Überfälle auf Christen und kirchliche Einrichtungen. Brennpunkte der Christenverfolgung waren zum Beispiel Ägypten und Irak, wo viele Menschen bei Anschlägen ums Leben kamen. Doch es gibt Zeichen der Hoffnung, wie Menschenrechtsexperte Berthold Pelster berichtet.
Papst Benedikt XVI. und die Deutsche Bischofskonferenz haben zum Gebet für die Kirche in China am 24. Mai aufgerufen. Es soll den Menschen helfen, dass sie ihren Glauben frei und in Einheit mit dem Heiligen Stuhl ausüben können. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung mahnt, dass China noch lange kein Rechtsstaat sei.
Am 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Die Religionsfreiheit, eins der grundlegenden Menschenrechte, wird allerdings nicht überall geachtet. Besonders betroffen sind Christen. Sie sind auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.
Hilfe für bedrängte Christen in aller Welt zu leisten, ist unsere Aufgabe. Vor Weihnachten macht unser Hilfswerk darum regelmäßig auf die Brennpunkte von Christenverfolgung und Unterdrückung aufmerksam. Einen Überblick über die weltweite Lage im Jahr 2010 gibt der Menschenrechtsexperte von KIRCHE IN NOT, Berthold Pelster.
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