Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Vor dem Hintergrund erneuter Anschläge auf Christen in Nigeria am vergangenen Wochenende rufen wir zum Gebet für die Situation der Christen in Nigeria auf. Durch Terrorakte der radikalislamischen Sekte Boko Haram waren abermals dutzende Menschen getötet und viele weitere verletzt worden.
Der Erzbischof von Abuja, John Olurunfemi Onaiyekan, hat im Gespräch mit unserem Hilfswerk Mediendarstellungen kritisiert, denen zufolge Nigeria vor einem Bürgerkrieg zwischen Muslimen und Christen stehen soll. Die Christen in aller Welt bat er darum, für den Frieden in Nigeria zu beten.
Am 28. November fand die erste Runde der Parlamentswahlen in Ägypten statt. Nach der Auszählung der Stimmzettel kommen die fundamentalistischen Salafisten auf 21 Prozent. Kirchenvertreter sind über diesen Erfolg erschüttert, denn die Partei sei für mehrere Angriffe auf christliche Kirchen verantwortlich.
Seit Wochen demonstrieren in Syrien die Einwohner für mehr Freiheiten und gegen Präsident Assad. Das Regime reagiert mit Gewalt und lässt auf Demonstranten schießen. Über 1000 Menschen sollen bereits getötet worden sein. Bitte beten Sie für den Frieden und die Menschen in Syrien. KIRCHE IN NOT hilft vor Ort.
Nach den Präsidentschaftswahlen hat es Medienberichten zufolge ab Montag Ausschreitungen gegen Christen in Nordnigeria gegeben. Dabei seien mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen, Hunderte seien verletzt worden.
Zur Präsentation unseres Berichts “Christen in großer Bedrängnis – 2011” in Berlin am 13. April war aus Algerien der Erzbischof von Algier, Ghaleb Bader, angereist. Im Interview mit André Stiefenhofer spricht er über den Sinn dieses Berichts und gibt einen aktuellen Überblick über die Lage der Christen in Nordafrika.
In unserer Reihe “Papstprojekte” präsentieren wir Beispiele unserer Hilfe im Nahen Osten, der Papst Benedikt XVI. besonders am Herzen liegt. Er hat uns um die Unterstützung der Glaubensgeschwister in dieser Region gebeten. Heute: Ein Pilotprojekt der Schwestern vom Guten Hirten in Damaskus.
Ein Bischof aus dem Südsudan hat in einem Schreiben KIRCHE IN NOT um Gebet und Unterstützung ersucht angesichts der bevorstehenden Teilung seines Landes. Im Zusammenhang mit der für den 9. Juli geplanten Unabhängigkeitserklärung des Staates Südsudan befürchte man politische Unruhen.
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