Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Vor drei Jahren machte der indische Bundesstaat Orissa Schlagzeilen, als fanatische Hindus christliche Dörfer überfielen. Zahlreiche Einwohner kamen dabei um oder flohen aus ihrer Heimat. Dennoch bleibt die Kirche aktiv und veranstaltet Glaubens- und Familienkurse. Unterstützen Sie diese mit Ihrer Spende.
Vor einem Jahr kam es im ostindischen Bundesstaat Orissa zu Angriffen nationalistischer Hindus auf Christen, bei denen über einhundert Menschen starben und zahlreiche Kirchen zerstört wurden. Noch immer leben viele in Flüchtlingslagern. Kirchenvertreter fordern einen besseren Schutz für die christliche Minderheit.
Der Heilige Vater hat in seiner Gebetsmeinung für den Monat August zum Gebet für verfolgte Christen und Flüchtlinge aufgerufen. Damit greift er das zentrale Anliegen unseres Hilfswerks auf. Weltweit werden Millionen Christen wegen ihres Glaubens benachteiligt, unterdrückt oder sogar verfolgt.
Seit über 60 Jahren setzen wir uns weltweit für verfolgte und bedrängte Christen ein. Zurzeit brauchen besonders unsere Glaubensgeschwister in Indien, Irak und Pakistan unsere Unterstützung. Über aktuelle Brennpunkte der Christenverfolgung berichtet unser Mitarbeiter Berthold Pelster.
Auf die Situation verfolgter Christen weltweit haben wir am vergangenen Sonntag bei einer Tagung in der Katholischen Akademie in Trier aufmerksam gemacht. Experten und Betroffene diskutierten zum Thema “Christenverfolgungen heute – (K)ein Medienthema?”. Die Teilnehmenden forderten ein stärkeres öffentliches Interesse für das Thema Christenverfolgung.
Am vergangenen Samstag hatten wir zum diesjährigen Pater-Werenfried-Jahresgedenken in Köln eingeladen. Nach einem Gottesdienst im Kölner Dom mit Kardinal Joachim Meisner trafen sich über 450 Gäste im Maternushaus und verfolgten die interessanten Vorträge und Podiumsgespräche mit internationalen Gästen.
Der Erzbischof von Cuttack-Bhubaneswar, Raphael Cheenath, ist “tief enttäuscht” über den Untersuchungsbericht des Obersten Gerichtshofs zu den Angriffen auf Christen. Viele Flüchtlinge sind aus Angst noch nicht in ihre Heimat zurückgekehrt. Über die aktuelle Lage spricht der Erzbischof bei einem Begegnungstag in Köln am 24. Januar.
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