Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Sebastian Shah aus Pakistan wollte schon als Kind Priester werden. Allerdings hatte seine Familie andere Berufe für ihn vorgesehen. Nach einem verpassten Vorstellungsgespräch beim Militär entschied er sich endgültig für den Priesterberuf – heute ist er Weihbischof. Eine ungewöhnliche Berufungsgeschichte.
Ein Kirchenvertreter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Regierung der Provinz Sindh. Er erklärte, dass einige Regionen, in denen vor allem religiöse Minderheiten lebten, bewusst überflutet worden seien, um die Flächen muslimischer Großgrundbesitzer zu schützen. Das Leid der Bevölkerung sei billigend in Kauf genommen worden.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in engem Kontakt mit den Bischöfen des von der Flut heimgesuchten Landes und koordinieren unsere Hilfe. Die Projektreferenten von KIRCHE IN NOT überwachen streng, wohin die Spenden fließen. Ihre Hilfe kommt vor Ort an, wie uns der Nuntius in Pakistan bestätigt.
Die Lage in den Flutgebieten in Pakistan ist weiterhin dramatisch. Wir stehen in Kontakt mit einigen Bischöfen sowie den Salesianern in der Stadt Quetta. Dorthin wurden viele Flüchtlinge mit Zügen gebracht. Allerdings war man dort nicht auf diese Menschenmassen vorbereitet. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!
KIRCHE IN NOT stellt 15.000 Euro Soforthilfe für die Flutopfer in Pakistan zur Verfügung. Die Flutkatastrophe im Norden des Landes wurde von heftigen Monsunregenfällen ausgelöst. Nach offiziellen Angaben sind bislang mehr als 1 600 Menschen ums Leben gekommen, Millionen sind betroffen.
Am Sonntag jährte sich der brutale Angriff auf eine christliche Siedlung im pakistanischen Gojra. Die Christen haben mit einem Gottesdienst der Opfer gedacht. Kürzlich gab es in der gleichen Region einen weiteren religiös motivierten Mord. Die Christen in Pakistan leben in Angst.
Der Bundestag hat am Donnerstag über das Thema Religionsfreiheit debattiert. Parteiübergreifend wird von der Bundesregierung ein stärkerer Einsatz und Schutz für das elementare Menschenrecht auf Glaubensausübung gefordert. Insbesondere das Christentum und die Bahai werde in vielen Ländern verfolgt.
Mitten in der Wüste Thal ist Pfarrer Ishaq Ghulam als Seelsorger tätig. Seine Gemeinde ist weit verstreut. Er braucht einen guten Geländewagen, um zu ihnen in der kargen Landschaft zu gelangen und die Menschen zum Arzt zu bringen. Bitte unterstützen Sie den Kauf eines geeigneten Fahrzeugs!
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