Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Eine Bombenexplosion hat erheblichen Schaden am Bischofssitz in der kolumbianischen Stadt Guapi verursacht. Ziel des Anschlags war eine neben dem Bischofssitz gelegene Zentrale der Nationalpolizei gewesen. Das Bischofhaus war 2004 mit Hilfsgeldern von KIRCHE IN NOT erbaut worden.
Der Erzbischof von Colombo, Oswald Gomis, hat die tamilischen Rebellen Sri Lankas dafür verurteilt, dass sie Flüchtlinge als “menschliche Schutzschilde” missbrauchen. Doch auch die Regierung des Landes fordert er auf, das Blutvergießen schnell zu beenden. Die Kirche hilft vor Ort mit Notunterkünften.
In der Hauptstadt kamen in dieser Woche der Nuntius und der Präsident zusammen, um über die wachsende humanitäre Krise im Norden des Landes zu sprechen. Ein Bischof wirft der Regierung Versagen beim Lösen des Konflikts vor. Selbst in der so genannten “sicheren Zone” gibt es Angriffe.
Ende des vergangenen Jahres sind die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Tamilen im Norden Sri Lankas wieder aufgeflammt. Der Bischof von Jaffna am Nordzipfel der Insel hat ein Ende des Beschusses der Bevölkerung gefordert. Viele Menschen seien auf der Flucht, berichtet der Bischof in einem Gespräch mit unserem Hilfswerk.
Zu hunderttausenden fliehen die Menschen im Grenzgebiet der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda vor den Rebellen, die offensichtlich von der ruandischen Regierung unterstützt werden.
Es sind vor allem Katholiken, friedliche Bauernfamilien, die mit Ackerbau und Viehzucht nach dem Krieg vor vierzehn Jahren ein neues Leben anfangen wollten.
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